Die NZ+Ich-Teilnehmer waren fasziniert von den Kois im Rhododendron-Park.
Die NZ+Ich-Teilnehmer waren fasziniert von den Kois im Rhododendron-Park. | Foto: Foto: Brocks

Quirlige Weißhandgibbons und handzahme Kois

Über einen schmalen Pfad geht es durch den Dschungel auf einen Berg. Dort öffnet sich eine versteckte Tür – und die Besucher stehen im Inneren des Gipsbeton-Felsens des Rhododendron-Parks. „Huch, so hatte ich mir das aber nicht vorgestellt“, sagt Lore Bauer. Bei einer „NZ+Ich“-Aktion sahen sich zwölf Abonnenten der NORDSEE-ZEITUNG hinter den Kulissen der Bremer Botanika um.

Unter Glas wachsen hier Pflanzen auf rund 4000 Quadratmetern Fläche. „Wir beherbergen die Wildarten, die das Klima in unseren Wintern nicht überstehen würden“, erklärt Jennifer Morotini. Großblättrige, baumförmige Rhododendron-Arten aus dem Himalaya sind hier genauso zu finden wie Arten aus Vietnam und Südchina mit großen, lilienförmigen Blüten.

Falk Ramcke macht die NZ-Leser auf eine unauffällige High-Tech-Folie aufmerksam: „Wir zeigen unterschiedliche Lebensbereiche von Rhododendren. Durch die Folie sind wir in der Lage Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu steuern.“ Feine Düsen versprühen Regenwasser, ein Ventilator simuliert den Luftzug, für passende Temperaturen sorgt ein Blockheizkraftwerk. „Für mich sind besonders die tropischen Arten interessant. Schade, dass sie nicht für draußen geeignet sind“, sagt Udo Campen, in dessen Garten auch Rhododendren wachsen.

Jakob Ströhlein (11) dagegen haben es die Weißhandgibbons angetan. „Die kommen in freier Natur fast nur noch in ausgewiesenen Schutzgebieten vor“, erklärt Pflegerin Hannah Urbschat. Auch die handzahmen Kois faszinieren Jakob: „Einer hat sogar an meinem Finger gelutscht“, sagt er und lacht. Die „NZ+Ich“-Aktion hat ihm gut gefallen: „Ich habe einiges gelernt. Das ist bestimmt auch gut für die Schule.“