Nordenham

Wesermarsch: Long-Covid-Betroffene gründen Selbsthilfegruppe

Dreimal pro Woche ins Fitnessstudio? Das war mal. Nach der Arbeit eine Radtour? Nicht zu schaffen. Mit Familie und Freunden mal feiern? Zu anstrengend. Das Leben von Anke F.* ist aus den Fugen geraten, durch eine Corona-Infektion.

„Ich esse abends noch ein Brot, weil mir die Vernunft sagt, dass ich das tun soll. Aber Appetit habe ich nicht“, sagt die Nordenhamerin, die von Long Covid betroffen ist.

„Ich esse abends noch ein Brot, weil mir die Vernunft sagt, dass ich das tun soll. Aber Appetit habe ich nicht“, sagt die Nordenhamerin, die von Long Covid betroffen ist.

Foto: picture alliance / Frank Rumpenhorst/dpa

Besuche in der ärztlichen Praxis spielen im Leben von Anke F. lange keine Rolle. „Vielleicht einmal im Jahr, wegen einer Erkältung oder so“, sagt sie. Sie ist sportlich, fit, unternehmungslustig und lebensfroh - bis vor gut einem Jahr. Da infiziert sie sich bei der Arbeit mit dem Coronavirus, geht zu Hause in Quarantäne und leidet an unangenehmem Hustenreiz sowie großer Müdigkeit. „Ich hatte nicht mal die Energie, Hörspiele oder so anzustellen, dabei habe ich das sonst immer gern gemacht“, erzählt sie.
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