Niedersachsen

Preise für Bus und Bahnfahrten steigen im neuen Jahr

Im Fernverkehr der Deutschen Bahn wurden bereits Preissteigerungen angekündigt. Die hohe Inflation macht sich künftig auch in Niedersachsen bei Fahrten im Nahverkehr bemerkbar.

Von dpa
3. Dezember 2022
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Ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn steht an einem Bahnhof.

Ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn steht an einem Bahnhof.

Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Symbolbild

Verbraucherinnen und Verbraucher in Niedersachsen müssen im neuen Jahr mehr Geld zahlen für Bus und Bahnfahrten. Der Verkehrsanbieter Regiobus in Hannover teilte auf Anfrage mit, dass die durchschnittliche Preissteigerung ab dem 1. Januar bei 2,1 Prozent liege. Eine Einzelkarte für Erwachsene werde somit 10 Cent teurer. Eine Tageskarte für einen Erwachsenen würde je nach Tarifgebiet 30 bis 50 Cent mehr kosten - eine Monatskarte 1 Euro bis 2,50 Euro.

Die Stadtwerke Osnabrück teilten mit, dass die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück Tarifanpassungen zum 1. Januar beantragt habe. Um wie viel die Preise steigen werden, konnte noch nicht genannt werden.

Im Gebiet des Verkehrsverbundes Region Braunschweig steigen die Preise zum 1. Januar um durchschnittlich 3,1 Prozent, wie der Verbund bereits im Oktober mitgeteilt hatte. Einzelfahrscheine würden so je nach Preisstufe zwischen 10 und 50 Cent teurer. Monats und Jahreskarten für Schülerinnen und Schüler seien von der Preisanpassung ausgenommen.

Im Busverkehr im Landkreis Celle sollen die Preise laut Verkehrsunternehmen KVG um durchschnittlich 5,8 Prozent steigen - eine Einzelfahrt im Stadtgebiet von Celle würde dann 2,50 statt 2,40 Euro kosten.

Bahnreisen im Fernverkehr werden unterdessen bereits zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember teurer. Betroffen sind auch die Preise für die Bahncards 25, 50 und 100, wie die Deutsche Bahn bereits Ende September mitgeteilt hatte. Demnach hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent. Unverändert bleiben hingegen die Spar- und Supersparpreise. Auch die Reservierungskosten für Sitzplätze bleiben gleich.

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