Niedersachsen

Ein Junge als „Aschen Puttel“: Theater krempelt Klassiker um

Ein Junge namens „Aschen Puttel“: Bei der Premiere des Weihnachtsmärchens in der Komödie Winterhuder Fährhaus hat das Ensemble den Grimmschen Klassiker am Freitag ganz schön umgekrempelt. Das Publikum belohnte die bunte, lustige Aufführung „Aschen Puttel - Auf die Schuhe kommt es an“ mit viel Applaus. Nach dem Tod des Autors Christian Berg, der viele Jahre für das Weihnachtsmärchen in dem Haus verantwortlich war, will sein früheres Team sein Erbe fortsetzen.

Von dpa
2. Dezember 2022
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Garance Schlüter-Bazile, Marlon Hangmann, Torben Padanyi und Alexandra Kurzeja in einer Fotoprobe.

Garance Schlüter-Bazile, Marlon Hangmann, Torben Padanyi und Alexandra Kurzeja in einer Fotoprobe.

Foto: Steffen Baraniak/G2 Baraniak/Winterhuder Fährhaus/dpa

Berg war am 17. Januar im Alter von 55 Jahren in Cuxhaven gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er dem Publikum noch angekündigt, dass das nächste Weihnachtsmärchen Aschenputtel sein solle - mit einem Jungen in der Hauptrolle.

In der nun aufgeführten Fassung des Autorenteams Alexandra Kurzeja und Torben Padanyi ist „Aschen Puttel“ ein Junge, der von seiner Stiefmutter und seinem Stiefbruder schikaniert wird. Doch ein sprechender Schuh verhilft dem Jungen zu dem Mut, für seine Liebe zu der Prinzessin zu kämpfen. Bekannte Merkmale wie das Sortieren von Erbsen, das Schlagen der Turmuhr um Mitternacht und der verlorene Schuh waren in der modernen Fassung voller Glitzer aber auch zu finden. Das Stück ab vier Jahren mit Musik von „Radau!“ läuft noch bis zum 31. Dezember.

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