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Weservertiefung: Fische verschwinden aus Fluss und Sielen

Schon als Junge hatte Gert Rosenbohm eine Angel in der Hand. Sein Onkel war Weserfischer in Brake. „Angeln ist für mich eine Passion“, sagt er. Seit mehr als sechs Jahrzehnten beobachtet der 75-Jährige, wie sich die Fischfauna in der Weser und in den mit Weserwasser gespeisten Sielen entwickelt hat. Er schüttelt den Kopf. „Da ist nicht mehr viel“, sagt er. „Etliche Arten sind verschwunden.“ Er führt das auf die ständigen Weservertiefungen der vergangenen Jahrzehnte zurück, die Salz und Schlick gebracht haben.

Gert Rosenbohm mit einem selbst gefangenen Lachs. Lachse kommen in der Weser inzwischen wieder gelegentlich vor. Viele Arten, die typisch für den Unterlauf des Flusses waren, sind dagegen verschwunden oder sehr selten geworden.

Gert Rosenbohm mit einem selbst gefangenen Lachs. Lachse kommen in der Weser inzwischen wieder gelegentlich vor. Viele Arten, die typisch für den Unterlauf des Flusses waren, sind dagegen verschwunden oder sehr selten geworden.

Foto: privat


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