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Wenn das ganze Leben sich langsam auflöst

„Wenn ich morgens aufwache, frag ich immer öfter, wo wir sind und wann wir wieder ausziehen.“ Sie weiß, dass sie immer öfter nicht mehr weiß, was gerade noch Gewissheit war. Wer Karin Fahrenkrug in ihrer sprudeligen, heiteren Art erlebt, erlebt eine Momentaufnahme der 74-Jährigen. Im nächsten kann sie vielleicht vergessen haben, worüber sie gerade gelacht hat. „Ich habe Alzheimer. Meine Mutter hatte es. Meine Schwester auch. Ich weiß, was kommt. Und ich will darüber aufklären und helfen, so lange ich noch kann.“ Mit ihrem Mann und einer Mitstreiterin baut sie jetzt eine neue Selbsthilfegruppe auf.

Initiatoren einer Selbsthilfegruppe.

Sie sind auf einem Weg, der ihnen viel abfordert – auch die Courage, Tatsachen ins Auge zu sehen, ohne deswegen den Mut zu verlieren: Die Initiatoren der neuen Alzheimer-Selbsthilfegruppe am Haus der Selbsthilfe in der Dürerstraße, (von links) Karin und Hans-Hinrich Fahrenkrug und Marita Fischer.

Foto: Lothar Scheschonka

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