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Sport im Knast: Die Mauern vergessen

Einen Steinwurf entfernt von seinem Arbeitsplatz lebt Sascha P. in Bremervörde. Von der ersten Etage in Haus B bis zum Eingang der Sporthalle sind es nur wenige Meter. Aber ohne die Männer mit der Schlüsselgewalt bleibt die Sporthalle unerreicht. Neun massive Türen, neun Sicherheitsschlösser öffnen die Bediensteten der Justizvollzugsanstalt, wenn Sascha P. zum Dienst will. Der 42-Jährige sitzt seit genau zwei Jahren und drei Monaten im Gefängnis. Der Sport ist ein stetiger Begleiter von Sascha P. Er arbeitet als Sportwart im Vollzug, ein begehrter Job. Sport bietet wenigstens ein bisschen Halt in der Tristesse hinter meterhohen Mauern und Stacheldraht. Für die, die den Knast leiten, gilt er als Baustein der Resozialisierung. Für die Gefangenen ist er ein Ventil.

Mann läuft vor einem Zaun.

Foto: Daniel Berlin

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