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Ein Scherbenhaufen

Nicht nur DSM-Direktorin Sunhild Kleingärtner ist krachend gescheitert. Auch der Stiftungsrat steht vor einem Scherbenhaufen. Und das nicht erst seit dem Rücktritt der Direktorin. Seit Jahren sind dem Aufsichtsgremium viele Mängel bekannt. Das Sterben der „Seuten Deern“ und das Verfaulen der Museumsflotte vollzog sich unter den Augen der Stiftungsratsmitglieder. Und dass das Sanierungskonzept des Museums von Anfang an komplett unterfinanziert war, wussten hier alle. So wie auch die Missstände im Museum längst bekannt waren. Die Aussage, dass man jetzt nach vorn schauen will, bemäntelt nur lückenhaft die Tatsache, dass der Stiftungsrat eine kritische Aufarbeitung scheut. Ein Mitglied des Stiftungsrats erklärt das so: „Es will niemand zurückblicken, weil jeder weiß, dass er sich dabei an die eigene Nase packen muss.“ Stattdessen sollen nun Experten ein Gutachten zur Organisationsstruktur anfertigen. Das ist dann auch so eine der Ideen, für die man wieder Jahre gebraucht hat.

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