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Diese Hebamme hilft bei Fragen rund ums Baby

Wie stille ich richtig? Habe ich genug Milch? Was mache ich, wenn mein Baby ständig schreit und nicht schläft? Wie versorge ich mich nach der Schwangerschaft? Wo kann ich Gelder beantragen? Diese und viele andere Fragen um Pflege, Erziehung und Ernährung stellen sich frischgebackene Mütter und Väter.

Hebamme und Familienhebamme Heike Kastner steht mit Rat zur Seite.

Hebamme und Familienhebamme Heike Kastner steht mit Rat zur Seite.

Foto: pr

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Um dem Mangel an Hebammen entgegenzutreten, bietet der Paritätische Cuxhaven in Kooperation mit dem Landkreis Cuxhaven ab sofort eine offene Eltern- und Säuglingsberatung an.

Die Hebamme und Familienhebamme Heike Kastner will (werdenden) Eltern im Erdgeschoss der Kirchenpauerstraße 1 in Cuxhaven mit Rat und Tat zur Seite stehen. Über die Telefonnummer 04721/579320 und E-Mailadresse eltern-saeuglingsberatung@paritaetischer.de ist die 45-Jährige montags bis freitags für Informationen und Terminabsprachen erreichbar. Für weitere Standorte im Landkreis wird der Bedarf derzeit ermittelt. Die Samtgemeinde Hemmoor und der Südkreis sind im Gespräch. Das zunächst bis Ende 2022 befristete Projekt trägt sich durch Fördermittel der Stiftung „Frühe Hilfen“ über das Aktionsprogramm des Bundesfamilienministeriums „Aufholen nach Corona“, die der Landkreis Cuxhaven beantragt und an den Träger Paritätischer Cuxhaven übermittelt hat.

Auch bei Stillschwierigkeiten kann Hebamme Heike Kastner weiterhelfen.

Auch bei Stillschwierigkeiten kann Hebamme Heike Kastner weiterhelfen.

Foto: picture alliance/dpa

Bis Sommer 2022 ausgebucht

Die Förderung beinhaltet Leistungen, die aktuell nicht von den Krankenkassen übernommen werden. „Insbesondere im Bereich ,Frühe Hilfen‘ fehlt es durch den enormen Fachkräftemangel an Hebammen. Viele Mütter und Schwangere sind nicht versorgt“, weiß Sozialpädagogin Meike Bair-Abt, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen beim Landkreis Cuxhaven. Die Leistungen seien aber dringend notwendig, um eine gute Stillbeziehung zu fördern, bei Stillschwierigkeiten, der Pflege und Versorgung des Säuglings sowie der Mutter nach der Entbindung zu helfen.

Mit der halben Stelle solle keine Konkurrenz zu freien Hebammen, dem neuen Angebot der Diakonie oder pro Familia geschaffen werden, betont Helle Vanini, Geschäftsführerin des Paritätischen. Vielmehr sei sie eine notwendige Ergänzung. „Meine Kolleginnen sind teilweise bis Juni/Juli 2022 ausgebucht“, so Heike Kastner – viele nähmen deshalb keine neuen Schwangeren an.

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