NORD|ERLESEN

Der Bauer fand auf dem Flugplatz einen prima Job

Genau am Heiligabend 1948 kam Erna Möschter mit den vier jüngsten ihrer fünf Kinder in Weddewarden an. Schleuser hatten ihr geholfen, aus der sowjetischen Besatzungszone zu fliehen. Doch ihren Mann Rudolf fand sie zunächst nicht – er war zum Bahnhof gefahren, um die Familie abzuholen, und hatte sie verpasst. Bereits seit dem Sommer 1945 lebte er an der Weser, anfangs als Kriegsgefangener. Sein Bild ist mit 30 weiteren Einwanderer-Porträts künftig an der Neubau-Fassade des Deutschen Auswandererhauses (DAH) zu sehen.

Inga Herrmann, Anne Breitlauch

An Rudolf Möschter aus Hohndorf in Schlesien, der als Kriegsgefangener nach Bremerhaven kam und hierblieb, erinnern sich seine Enkelin Inga Herrmann (links) und seine Tochter Anne Breitlauch mit einem Familienbild.

Foto: Lothar Scheschonka

Kreis-Icon-Nordstern
Jetzt testen und alle Artikel lesen

nordsee-zeitung.de

1. Monat statt 9,90 0 €*

  • Zugang zu allen Artikeln
  • Online-Magazin NORD|ERLESEN inklusive
  • Monatlich kündbar

alle abo-angebote finden sie

hier.

Sie sind bereits Abonnent und möchten

Artikel kostenlos lesen? Dann klicken Sie hier.

Newsletter NEWSLETTER

Alle wichtigen Nachrichten und die interessantesten Ereignisse aus der Region täglich direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Mit Empfehlung aus der Redaktion.

PASSEND ZUM ARTIKEL
zur Merkliste

NORD|ERLESEN

„In Bremerhaven bleibe ich“
zur Merkliste

NORD|ERLESEN

Im Herbst 2019 hat Architekt Andreas Heller die Pläne für den Einwanderer-Anbau des Deutschen Auswan
zur Merkliste

NORD|ERLESEN

Flüchtlinge? Wir waren die ersten in Bremerhaven
nach Oben