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Windpark: Landkreis Wesermarsch lässt Storchennester abräumen

„Der Landkreis fordert mich auf, eine Straftat zu begehen. Das werde ich nicht tun“, sagt Peter Schnepper. Sein Blick fällt auf einen Mast mit Storchennest auf seinem Grundstück. Dort haben in den vergangenen drei Jahren Störche Junge großgezogen. Diesen Storchenhorst soll er entfernen, weil er den Mast, so der Landkreis, ohne Baugenehmigung errichtet hat. Peter Schnepper lebt mit seiner Frau Ursula im Barghorner Moor. Die nächsten Nachbarn sind einige hundert Meter entfernt. Die Störche stören niemanden, soweit so schöne und beliebte Vögel überhaupt jemanden stören können. Aber sie brüten in der kritischen Zone eines geplanten Windparks. Und damit sind sie diesem Windpark im Weg.

Ursula und Peter Schnepper vor dem Storchenhorst, den sie vor Jahren auf ihrem Grundstück errichtet haben und nun auf Anordnung des Landkreises Wesermarsch nun abbauen sollen.

Ursula und Peter Schnepper vor dem Storchenhorst, den sie vor Jahren auf ihrem Grundstück errichtet haben und nun auf Anordnung des Landkreises Wesermarsch nun abbauen sollen.

Foto: Heilscher

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