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Vom stillen Leid einer Krankenschwester in der Corona-Zeit

Ein Aufwachraum im Krankenhaus ist wie ein Satellit. „Du gehörst nicht in den OP-Bereich und auch nicht zu den Stationen“, beschreibt Monika Strick-Baum*. Sie hat sich lange wohlgefühlt auf ihrem Satelliten in den 47 Jahren, die sie als Krankenschwester gearbeitet hat. Doch dann kam Corona. Vier Monate lang viel zuviel Alleinsein mit Arbeit, Angst, Verzweiflung, schlechter Ausstattung, Machtlosigkeit gegenüber Gewalt – und am Ende Kreislaufversagen und Blutdruck von 170 zu 120. „Weinen konnte ich erst, als ich das Chaos hinter mir gelassen hatte“, sagt die 63-Jährige heute.

Frau mit Handschuhen und Maske lehnt sich an eine Mauer.

Viele ärztliche und pflegerische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten während der Corona-Pandemie immer häufiger bis an den Rand der Erschöpfung.

Foto: Colourbox

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