Wirtschaft

Helaba bietet Export-Absicherung für Sparkassen der NordLB

Mit einer weiteren Bündelung von Kompetenzen will die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) ihre Position als Zahlungsverkehrsdienstleister der Sparkassen ausbauen. In einem Vertrag habe man sich mit der NordLB darüber verständigt, dass die in Hannover ansässige Landesbank ihr Neugeschäft mit Belegen rund um die Abwicklung und Absicherung von Exportgeschäften für Kunden der Sparkassen künftig von der Helaba ausführen lasse, teilte die Helaba am Mittwoch in Frankfurt mit. „Wir sind davon überzeugt, dass wir so zusätzliche Effizienzen heben und die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Gruppe weiter stärken können“, erklärte Helaba-Vorstandsmitglied Frank Nickel.

Von dpa
5. Oktober 2022
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Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt am Main.

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt am Main.

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

Nach Angaben eines Sprechers hat das sogenannte dokumentäre Exportgeschäft für Sparkassen-Kunden bei der NordLB ein jährliches Volumen von rund 40 Millionen Euro. Der Vertrag sieht laut Helaba vor, dass die NordLB das Neugeschäft in diesem Bereich zum Jahresende einstelle und den Sparkassen empfehle, diese Leistungen von der Helaba zu beziehen. Der Schritt werde keine Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen haben, sagte ein NordLB-Sprecher.

Bereits Anfang des Jahres hatte sich die Helaba mit der Landesbank Baden-Württemberg über die Bildung von Kompetenzzentren verständigt. Dabei habe man bereits die Rolle als zentraler Partner im dokumentären Auslandsgeschäft für die Mehrheit der Sparkassen übernommen, hieß es. Durch die Verständigung mit der NordLB werde diese Position nun nochmals gestärkt.

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