Bremerhaven

Wie das Folterhaus zu einem Glücksfall für Bremerhaven wurde

Es war Verbrechensort. Verlagshaus. Gewerkschaftszentrum. Jetzt ist das denkmalgeschützte Haus Baustelle. Wir öffnen die Türen zu seiner wechselvollen Geschichte – und zu den 36 neuen Apartments, in die bald Studenten einziehen werden.

Visualisierung: So soll  das einstige Bremerhavener Gestapo- und dann Gewerkschaftshaus an der Friedrich-Ebert-Straße nach dem Umbau zum  Studentenhaus aussehen.

Die Visualisierung des Bauherrn Schmidt Real Estate Management GmbH zeigt, wie das einstige NS-, später Gewerkschaftshaus Ecke Friedrich-Ebert-/Elbestraße als neues Apartmenthaus für Studenten aussehen wird.

Foto: Schmidt Real Estate

„Andersdenkende wurden in diesem Haus gepeinigt und gefoltert.“ Eine Gedenktafel an der Fassade erinnert an die Nazi-Jahre, als der große Backsteinbau Schaltzentrale des Grauens war. 84 Jahre später wird aus dem markanten „Klotz“ eine Schaltzentrale für weltoffene Köpfe, die „anders“ denken und lernen können sollen: Das aus allen Mauerporen politische Geschichte ausschwitzende Haus nahe der Hochschule wird umgebaut zum „Das Friedrich“, einem Apartmenthaus für Studierende und Lehrende. Vor zwei Jahren hatte das private Investorenteam aus Frankfurt und Bremerhaven seine Pläne für das 2020 von der privaten Bremer Eigentümerin erworbene Haus vorgestellt.

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