Bremerhaven

So kann jeder durch das Depot des Schifffahrtsmuseums streifen

Die meisten Bremerhavener verbinden das Deutsche Schifffahrtsmuseum mit seinen Bauten und Museumsschiffen am Alten Hafen. Das Museum hat aber auch ein Depot im Fischereihafen. Es gibt nun einen interessanten Weg, dieses Depot digital zu besuchen.

Das neue Forschungsdepot des Deutschen Schifffahrtsmuseums Bremerhaven verfügt auch über einen Bereich für große Ausstellungsgüter. Er wird nach und nach belegt. Im Hintergrund ist das größte Sammlungsobjekt des Depots zu sehen: Das zehn Meter lange Segelrettungsboot "Geheimrat Heinrich Gerlach" von 1911.

Das neue Forschungsdepot des Deutschen Schifffahrtsmuseums Bremerhaven verfügt auch über einen Bereich für große Ausstellungsgüter. Er wird nach und nach belegt. Im Hintergrund ist das größte Sammlungsobjekt des Depots zu sehen: Das zehn Meter lange Segelrettungsboot "Geheimrat Heinrich Gerlach" von 1911.

Foto: Thomas Damson

Interessante Einblicke in das Forschungsdepot des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM bietet jetzt ein generell bemerkenswerter Blog aus Bremerhaven.

Das digitale Angebot heißt „Amwasserfotoblog“. Dieser Blog wird von dem Bremerhavener Fotograf Thomas Damson betrieben.

Thomas Damson taucht gerne tief in Themen ein

Der Foto-Künstler und Reisefotograf lebt seit Anfang 2020 in Bremerhaven. Mit wachem Blick, gutem Auge und steter Neugier sieht er die Viertel, Straßen, Gebäude und auch Dauer-Themen der Stadt oft anders als angestammte Bremerhavener – auch deshalb, weil er in der Regel zu Fuß durch die interessanten Quartiere streift, seine Motive gleichsam einkreist und gerne tief in Themenwelten eintaucht.

Ganz in diesem Sinne hat Damson jüngst das noch junge Forschungsdepot des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte im Fischereihafen besucht, gleichsam durchdrungen und seine Eindrücke und Aufnahmen in einem sorgsam editierten Blogpost publiziert. Überschrift: "Ein kleiner Einblick in ein großes Depot. Über das neue Forschungsdepot des DSM".

Das Schifffahrtsmuseum hat 60.000 Objekte in seiner Sammlung

Das architektonisch ansprechend gestaltete Depot in der Eichstraße wurde 2021 eröffnet. Auf 2300 Quadratmeter Depotflächen bietet es Platz die Sammlung des DSM. Und die ist beträchtlich: Das Museum hat 380.000 Archivalien und 60.000 Objekte – vom kleinen Uniformknopf bis hin zum zehn Meter langen Segelrettungsboot „Geheimrat Heinrich Gerlach“ von 1911. Auch Galionsfiguren, Tischservices, Schiffsmodelle, Takelagen, Gemälde, Pokale, Silber und Navigationsinstrumente zählen zur Sammlung des Museums.

Das teilweise noch am Alten Hafen untergebrachte Depot des DSM wird nach der jetzt beendeten letzten Ausstellung aus dem Bangertbau und dem provisorischen Depot ins neue Refugium umziehen. Endgültig abgeschlossen sein muss der Umzug im späten Frühjahr 2023.

Mit seinem Text und rund 40 Fotos zeigt Damson auf, was die Aufgabe des Museums ist, wie es zu dem Forschungsdepot kam, was das 2016 verabschiedete Kulturgutschutzgesetz damit zu tun hat und wie der neue Bau genutzt wird.

Die für Damson typischen ruhigen und fokussierten Fotos dokumentieren für die digitalen Besucher der Einrichtung, was das Archiv so sammelt und wie es im Depot aufbewahrt wird.

Fazit der NORDSEE-ZEITUNG: Ein erhellender Blogpost – einen längeren digitalen Besuch wert.

Im Forschungsdepot des DSM werden auch frühe Kompasse aufbewahrt.

Im Forschungsdepot des DSM werden auch frühe Kompasse aufbewahrt.

Foto: Thomas Damson

Auch alte Funktechnik und frühe Schiffselektronik ist im Forschungsdepot zu finden.

Auch alte Funktechnik und frühe Schiffselektronik ist im Forschungsdepot zu finden.

Foto: Thomas Damson

Christian Lindner

Leiter Online-Redaktion

Christian Lindner stammt aus Schleswig-Holstein. Den Beruf des Redakteurs gelernt hat er im Rheinland. Er hat viel im Lokalen gearbeitet, und für alles Digitale hat er ein Faible. Journalismus bedeutet für ihn: Daran mitwirken, dass Gutes gut bleibt und Schlechtes besser wird.

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