Bremerhaven Goethestraße

Das „Café Knutsch“ war Treffpunkt für die Jugend

Bernd Brand (70) ist als Sohn eines Schmiedes im Goetheviertel aufgewachsen. Heute lebt er in Wulsdorf, doch er hat noch immer eine enge Verbindung zum Viertel seiner Kindheit. In der Serie „Goethestraße“ erzählt er, was das Leben dort auszeichnet.

Bernd Brand vor dem Haus, in dem er als Kind aufgewachsen ist.

Bernd Brand vor dem Haus, in dem er als Kind aufgewachsen ist.

Foto: Arnd Hartmann

„Eigentlich bin ich gar kein Kind der Goethestraße“, sagt Bernd Brand. Denn der 70-Jährige ist in der Zollinlandstraße aufgewachsen. Sein Vater betrieb dort, im Haus Nummer 34, einen Schmiedebetrieb, hatte sich auf Fischerei spezialisiert. Direkt nebenan lebten die Großeltern und einige andere Verwandte. „Aber zur Goethestraße habe ich eine enge Beziehung. Wenn ich heute durch die Straße laufe, kommen viele Erinnerungen hoch“, sagt Brand, der gerne an die Straße denkt, wie sie früher war. „Es wimmelte nur so von Geschäften und Handwerksbetrieben“, erinnert er sich an Bäckereien, Schlachtereien, Kaufmannsläden und Friseure. „Ganz früher wurde in der Goethestraße sogar ein Wochenmarkt abgehalten“, weiß der 70-Jährige, der als kleiner Bub auf dem Weg zur Deichschule an den Ständen der Bauern vorbeikam. Den Einkauf erledigte die Familie aber meist im Kaufmannsladen an der Ecke Zollinland/Goethestraße: „Da gab es alles, was man brauchte.“

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