Abtauchen in die Unterwasserwelt konnten junge Leser der NORDSEE-ZEITUNG. Im Circo Aquatico trafen Sie auf allerlei komische Gesellen. Foto: Brocks
Abtauchen in die Unterwasserwelt konnten junge Leser der NORDSEE-ZEITUNG. Im Circo Aquatico trafen Sie auf allerlei komische Gesellen. Foto: Brocks

Wasser marsch im Zirkuszelt

Fische schwirren durchs Zelt, ein Seestern fängt einen Clown, eine Schildkröte streitet sich mit einem anderen Clown um ihr Ei: Mittendrin sitzen Leser der NORDSEE-ZEITUNG. Bei einer „NZ+Ich“-Aktion tauchten sie in die Wasserwelt des „Circo Aquatico“ ab.

Die zweistündige Show erzählt die Geschichte eines tollpatschigen Clowns, der ins Meer fällt, dort allerlei Unterwasserwesen trifft und Abenteuer erlebt. „Das Ensemble des Circo Aquatico besteht aus 30 Artisten aus aller Welt“, sagt Tourneeleiter Harald Ortlepp. Farbig geschminkt und fantasievoll kostümiert bilden alle die kunterbunte Wasserfamilie.

Der Wasserzirkus hat in der Geschichte der Artistik eine Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht: „Wenn auch auf seine eigene Art, knüpft der Circo Aquatico an diese große Tradition an“, erklärt Ortlepp. In dem blau-weißen Aquatico-Zelt mit einem Durchmesser von 38 Metern, das auf der Bürgerweide steht, finden knapp 1400 Besucher Platz.

Becken fasst 100 000 Liter Wasser

„Das Besondere beim Circo Aquatico ist die Manege“, sagt Ortlepp. Diese wird zwar nicht geflutet, doch mittendrin befindet sich ein Wasserbecken mit einem Durchmesser von fast 14 Metern und einer Höhe von einem Meter.

„Es gibt auch zahlreiche Wasserfontänen und Wasserspiele“, erklärt Ortlepp. Lichteffekte machen die Illusion einer Unterwasserwelt perfekt. Eine Nacht dauert es, bis das 100 000 Liter Wasser fassende Becken in der Manege gefüllt ist. „Wir versuchen, kein Wasser zu vergeuden, und verwenden es so lange wie möglich wieder“, sagt Ortlepp. Dazu werde das Wasser gefiltert und in einem großen Tankwagen aufbewahrt. Zum Schwimmen, wie ein junger NZ-Leser hofft, sei der „Pool“ allerdings ungeeignet. „Das Wasser ist nicht beheizt“, überrascht Ortlepp die Leser.

„Fantasievolle Show“

„Super, das war mal ganz etwas anderes“, lobt Leonie nach der Vorstellung. Die Clowns haben es der Zwölfjährigen vor allem angetan: „Was die gemacht haben, war schon ziemlich lustig.“ Dass Gestik und Minenspiel einen Großteil des Handwerks eines Clowns ausmachen, erfuhren die Mädchen und Jungen beim anschließenden Fototermin mit den Clowns Fabio und Joy Costa, die den Kindern noch ein paar verrückte Grimassen zeigten.

Dem fünfjährigen Enno haben besonders die zahlreichen Wasserwesen gefallen: „Der Hai war richtig gut“, freut er sich. Er kam während der Show aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: „Die Menschen, die durch die Luft geflogen sind, waren toll.“ Manchmal sei er etwas nass geworden: „Das war lustig.“ Auch Großmutter Giesela Gläser gefiel die „NZ+Ich“-Aktion:  „Besonders für Kinder ist die fantasievolle Show wirklich super.“