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Dann sei es auch an der Zeit, ganz langsam wieder mit der Fütterung zu beginnen. Ebenfalls wichtig: Alle Fische auf weiße Pilzsporen untersuchen. „Der Pilz ist im Wasser, und wenn die Fische geschwächt aus der Winterruhe kommen, können sich Parasiten festsetzen“, so Holzapfel, der in Nordholz einen Betrieb mit Schwerpunkt Wassergärten betreibt. Beim Entfernen des Schlamms sollten die Teichbesitzer darauf achten, dass immer ein Rest auf dem Boden verbleiben muss. Nach dem Rückschnitt könne eine spezielle Düngergabe nicht schaden, da alle Wasserpflanzen starke Nährstoffzehrer sind. Kleinere Teiche sind für Goldfische geeignet. „An Kois sollte man erst ab einer Teichgröße von acht bis zehn Kubikmetern denken“, sagt Holzapfel. Dieser Fisch benötigt auch eine Wassertiefe von mindestens einem Meter. Bei „grünem Wasser“ müsse man auch nicht gleich denken, dass der Teich umkippt, betont der Fachmann. Dies würde nur bedeuten, dass viele Algen im Wasser sind, die Sauerstoff bilden. Erst wenn sich zu viele Algen zeigen, müsse man handeln, rät Holzapfel. Aus der großen Palette der Wasserpflanzen empfiehlt Ehefrau Frauke Holzapfel vor allen Dingen die Sumpfprimel und -dotterblume als Erstblüher am Teich. Arrangements aus Froschlöffel, Rohrkolben, Pfeilkraut und kleineren Arten von Schwertlilien
sehen besonders im Sommer gut aus. Die Krebsschere täte der Wasserqualität gut. Und Seerosen würden natürlich jeden Gartenteich schmücken. Dass der Reiher aus den Gartenteichen nur die farbigsten Fische holt, sei ein Märchen, sagt Holzapfel und schmunzelt. „Die fressen alles, was sich im Wasser bewegt“, kann er aus eigener Erfahrung berichten. „Mit Reihern muss man sich einfach arrangieren“, lautet sein philosophischer Rat.
Fotos: Beate Ulich
Elf Tipps für den Teich:
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