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Tipps für den Wechsel des Stromanbieters

Woran erkenne ich ein seriöses Angebot? Worauf muss ich beim Vertragsabschluss achten? Diese Fragen bekommen Energieberater oft zu hören. Hier gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Energieberater informieren, auf welche Punkte beim Wechsel des Stromanbieters geachtet werden sollte. Dazu gehören die Laufzeit und die Kündigungsfrist.

Wie finde ich einen günstigen Anbieter?

Verbraucher, die einen neuen Stromanbieter wählen möchten, müssen die Preise vergleichen. Dazu wird der Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) benötigt. Dieser findet sich auf der letzten Jahresabrechnung. Am einfachsten ist der Preisvergleich mit Hilfe von Internet-Strompreisrechnern. Dort wird der Jahresverbrauch und die Postleitzahl eingegeben. Nutzer erhalten dann eine Preisübersicht. Informationen erhalten Sie in den örtlichen Beratungsstellen Ihrer Verbraucherzentrale. Hier erhalten Sie Unterstützung beim Stromanbieterwechsel. Auch die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Listen mit den günstigsten bundesweiten und regionalen Anbietern und nennt außerdem die günstigsten Ökostromanbieter.

Ist das günstigste Angebot automatisch das Beste?

Der Preis ist nicht das einzige Kriterium. Wechselportale empfehlen oftmals unseriöse Anbieter, wenn die Voreinstellungen nicht angepasst werden. Die Verbraucherzentralen empfehlen deshalb, dass das Kästchen mit: „Anbieter mit Vorauskasse berücksichtigen“ wegzuklicken. Vorauskasse ist nicht empfehlenswert. Zum einen geben Sie ein Darlehen. Der Preis ist also gar nicht so günstig, wie es scheint, zum anderen sind Sie der Insolvenz eines Anbieters hilflos ausgeliefert. Das Risiko dabei: Bereits gezahltes Geld wäre verloren.

Worauf muss ich bei der Laufzeit eines neuen Vertrags achten?

Es gibt Anbieter, die vier Wochen Erstvertragslaufzeit anbieten. Das ist vorbildlich. Damit kann man aktuell auf Marktentwicklungen reagieren. Drei Monate sind gut. Sechs Monate noch akzeptabel. Von darüber hinaus gehenden Angeboten raten wir ab.

Wie lange darf die Kündigungsfrist betragen?

Vier Wochen sind gut, sechs Wochen sind noch akzeptabel. Was darüber hinausgeht, ist nicht empfehlenswert. Bei Preisgarantien und Strompaketen wird der Preis für eine längere Laufzeit festgeschrieben. Das kann Vorteile haben, aber auch Nachteile. Die Entwicklung auf den Energiemärkten entzieht sich seriösen Prognosen. Eine Einschätzung des Preises ist schwierig. Strompakete, also eine vorab vereinbarte Strommenge, einzukaufen, ist nicht sinnvoll. Wenn Sie weniger verbrauchen, zahlen Sie trotzdem „das ganze Paket“. Strom zu sparen lohnt sich dann nicht. Ein Mehrverbrauch wird für die Kunden in der Regel sogar teuer.

Artikel vom 29.03.11 - 12:00 Uhr
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