Die Hauptbühne steht bereits: Deichbrand-Pressesprecherin Sarah Liebert (links) führte einige Leser über das Festivalgelände. Foto: Leuschner
Die Hauptbühne steht bereits: Deichbrand-Pressesprecherin Sarah Liebert (links) führte einige Leser über das Festivalgelände. Foto: Leuschner

Leser staunen über die Deichbrand-Dimensionen

Nordholz. Überall wird gewerkelt, gehämmert und geschraubt. Der Aufbau auf dem Deichbrand-Gelände in Wanhöden ist in vollem Gange. Bei einer „NZ+Ich“-Aktion konnten einige Leser der NORDSEE-ZEITUNG den fleißigen Helfern über die Schulter schauen.

Damit alles pünktlich fertig wird, kommen mehr als 400 Helfer bei der Arbeit in der prallen Sonne momentan mächtig ins Schwitzen. Sie laden Trucks aus, schleppen Material über den Platz oder beginnen bereits mit ersten Dekorationen. „Wir liegen absolut im Zeitplan“, freut sich Crewmitglied Thomas Köhler. Die 28 Meter hohe Hauptbühne „Firestage“ – mit einer Auftrittsfläche von 17×14 Metern – steht bereits. Und auch die etwas kleinere zweite Open-Air-Bühne „Waterstage“ wächst immer weiter in die Höhe. „Der Bühnentisch ist relativ fix aufgebaut“, sagt Köhler. Bis das Bühnengerüst stehe, dauere es in der Regel keinen ganzen Tag, dabei müssen unzählige Teile – vom kleinsten Keil bis zur größten Bodenplatte – montiert werden.

Künstler können Lichtwünsche äußern

Anschließend werden Licht- und Tontechnik installiert. „Mit den Managements der Künstler sprechen wir ab, welche Ausstattungswünsche sich auf den Bühnen umsetzen lassen“, erklärt Köhler. Vor allem die Lichttechnik werde an jedem Festivaltag neu eingerichtet – und zwar mehrfach.

Damit während des Festivals alles funktioniert, ist jede Bühne an zwei Stromaggregate angeschlossen: „Jedes einzelne kann eine Kleinstadt versorgen“, erklärt Köhler – mehr als zehn davon gibt es auf dem gesamten Gelände. Und „viele, viele Kilometer Kabel“.

Auch das „Artist Camp“ kann sich bereits sehen lassen: 35 möblierte Container stehen hier für die rund 120 Künstler bereit. Hier können sie sich auf den Auftritt vorbereiten, sich am Büfett bedienen, nach der Show „runterkommen“ oder auch feiern. „Einige Künstler bleiben während des ganzen Festivals hier“, verrät Deichbrand-Sprecherin Sarah Liebert. Die meisten machten sich aber direkt auf den Weg zum nächsten Auftrittsort.

„Aufwand und Ausmaße sind beeindruckend“

„Noch ist auf dem gesamten Gelände viel zu tun“, sagt Sarah Liebert. Aber alle sind überzeugt: „Das schaffen wir“ – wie in jedem Jahr. „Aufwand und Ausmaße sind beeindruckend“, staunt Leserin Martina Krämer. „Wie die Bühne aufgebaut wird und wie viele Leute da mithelfen, fand ich spannend“, sagt Jonas Martin (11). Auch Vater Peter Martin staunt: „Diese Dimensionen, so etwas sieht man ja nicht so oft.“ Den Backstage-Bereich habe er sich größer vorgestellt. „Und wie das ist, wenn hier auf dem Gelände 50 000 Leute unterwegs sind, das kann ich mir gar nicht vorstellen.“

Einer der Besucher wird Julian Rabanus sein. Der 16-Jährige hat das Ticket von seinem Großvater geschenkt bekommen: „Ich freu mich schon drauf, mit Freunden zu zelten, Spaß zu haben und das alles bei guter Musik.“

„NZ+Ich“-Teilnehmer schauen der Deichbrand-Crew beim Aufbau der Bühnen zu. Foto: Leuschner
„NZ+Ich“-Teilnehmer schauen der Deichbrand-Crew beim Aufbau der Bühnen zu. Foto: Leuschner