
So war der Weg frei für die Bremerin Simone Kruse, die bereits am vergangenen Wochenende den Grand Prix in Rastede gewonnen hatte. Sie profitierte in dieser mit 7500 Euro dotierten Dressur allerdings etwas davon, dass sie ein Richter sehr hoch, nach dem Geschmack vieler Fachleute viel zu hoch, bewertet hatte. Mit dem erst zehn Jahre alten Rappwallach London Eye erhielt sie 1667 Punkte, doch nur zwei der fünf Juroren hatten in ihr auch die Siegerin gesehen. Drei Richter hatten die Zweitplatzierte Alexandra Bimschas (Schenefeld) mit ihrem Hengst Dick Tracy vorn gesehen. Aber in der Addition aller fünf Noten war es mit 1666 Zählern ein mickeriges Pünktchen weniger für die Nationenpreisreiterin aus Schleswig-Holstein. Knapper geht es wirklich nicht.
Platz drei ging an Kathleen Keller aus Harsefeld mit ihrem Erfolgshengst Wonder FRH. Sie hatte allerdings schon 33 Punkte weniger auf dem Konto als Alexandra Bimschas, die mit Dick Tracy eine sehr gelungene Runde hinlegte.
Die Stute, die vor allem in der Piaffe und Passage beeindruckte, bei den Seriewechseln im Galopp aber noch leichte Probleme hat, ging ihren ersten Special und bekam zurecht viel Beifall des Publikums. 1580 Punkte waren der Lohn. „Ich bin total zufrieden“, freute sich die Elmloherin nach der Platzierung. (rie)
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