
Schaaf hatte den achttägigen Aufenthalt an der türkischen Riviera vor allem dazu nutzen wollen, das Abwehrverhalten seiner Profis zu verbessern. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, in den Testspielen gegen den RSC Anderlecht (1:2) und den AZ Alkmaar (2:1) standen die Bremer defensiv deutlich sicherer als in der Bundesliga, wo sie bereits 31 Gegentore kassiert haben.
„Die Mannschaft hat sehr diszipliniert agiert und sich gegenseitig unterstützt“, sagt Schaaf. Wenn man bedenkt, dass mit Naldo der stärkste Werder-Abwehrspieler wegen Knieproblemen nicht eingesetzt werden konnte, waren die Fortschritte in der Defensive unübersehbar.
Der 21-Jährige hat zurzeit auf der Zehnerposition gegenüber Marko Marin die Nase vorn und wurde in den Begegnungen gegen Anderlecht und Alkmaar mit einem Treffer und einer Vorlage auffällig. Keine Rolle in Schaafs Planungen scheint dagegen Wesley zu spielen – der Brasilianer war nur eine Halbzeit am Ball.
Wer neue Märkte erschließen will, muss sich dort auch präsentieren. Für Werder bedeutet das, zum Trainingslager auch mal in die USA statt ins Zillertal zu reisen. Ziemlich konkret sind laut Filbry Pläne, im Sommer einige Freundschaftsspiele in Südamerika auszutragen. „Alle großen Vereine gehen auf Tour“, erklärt der ehemalige Adidas-Manager. Am Widerstand des Trainers werde das nicht scheitern, ist Filbry überzeugt: „Es gibt auf der sportlichen Seite Verständnis dafür, dass wir zusätzliche Einnahmen generieren müssen.“
Ein Thema in Belek war noch das angebliche Ansinnen des FC Bayern München, Stürmer Claudio Pizarro ab der kommenden Saison unter Vertrag nehmen zu wollen. Geschäftsführer Klaus Allofs verwies Medienberichte darüber ins Reich der Fabeln. „Im Winter passiert in Sachen Pizarro ohnehin nichts, und aus München habe ich keine Hinweise bekommen, dass sie Claudio verpflichten wollen“, so Allofs.
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