Auch Claudio Pizarro geht Bremen. Bisher haben sie bei Werder Bremen nur davon geredet, dass sie einen Umbruch vornehmen wollen – und nun bleibt ihnen auch nichts anderes mehr übrig: Claudio Pizarro (33) verlässt den Verein. Sportlich ist das der größte Verlust, der überhaupt möglich war. Der Peruaner hat die meisten Tore geschossen, war enorm mannschaftsdienlich, hat das junge Team geführt, war das größte Schlitzohr und hatte eine positive Ausstrahlung. Ihn zu ersetzen, ist fast unmöglich.
weiterZeugnis Werder Ansprüche. Sind bei Werder seit Jahren hoch. Keine Mannschaft außer den Bayern hat es je geschafft, fünfmal in Folge in der Champions League zu spielen, aber dafür kann sich heute niemand was kaufen. Im Gegenteil: Die Mannschaft ist in diesen Jahren immer teurer geworden. Der sportliche Gegenwert wurde dagegen immer geringer. Das zu erkennen, hat an der Weser sehr lange gedauert, zu sehr verließ sich der Verein auf die individuelle Klasse seiner Spieler. „Wir haben unser Potenzial nicht abgerufen“, war zwei Jahre lang eine Dauer-Erklärung für Niederlagen. Nun endlich hat Werder es begriffen und den Umbruch eingeleitet. Der Anspruch allerdings bleibt hoch: „Das internationale Geschäft“, sagt Klaus Allofs.
weiter großenacht An Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken. „Ich habe mit Thomas Schaaf auf dem Balkon gesessen und die Sonne über Portugal aufgehen sehen“, erinnert sich Thomas Wolter an den größten Erfolg von Werder Bremen. Am 6. Mai 1992 holten die Grün-Weißen durch einen 2:0-Sieg gegen AS Monaco in Lissabon den Europapokal der Pokalsieger. Dietmar Rose
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Blumen, aber kein Vertrag für „Rosi“ Bremen. Der Schlussspurt kam zu spät. Obwohl Markus Rosenberg in den vergangenen Wochen der torgefährlichste Angreifer von Werder Bremen war, hat der Schwede keine Zukunft beim Fußball-Bundesligisten. Rosenberg wird am Sonnabend vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 mit Blumen verabschiedet – ebenso wie Tim Wiese, Marko Marin, Mikael Silvestre, Tim Borowski und Lennart Thy.
Von Dietmar Rose weiterSogar bei Schaaf reißt der Geduldsfaden Wolfsburg. Es zählt zu den Treppenwitzen dieser Saison in der Fußball-Bundesliga, dass Werder Bremen nach einer desaströsen Rückrunde noch Chancen hat, sich für die Europa League zu qualifizieren. Selbst nach dem 1:3 beim VfL Wolfsburg, der achten sieglosen Begegnung in Folge, sind die Grün-Weißen nicht aus dem Rennen um die internationalen Plätze ausgeschieden.
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Ribéry trifft Werder ins Herz BREMEN. Wenn es im Fußball Gerechtigkeit geben würde, hätte Werder Bremen am Sonnabend nicht mit leeren Händen dagestanden. Die Grün-Weißen legten im Weserstadion einen couragierten Auftritt gegen Bayern München hin, und doch reichte es am Ende nicht mal für einen Punkt. Nach der 1:2-Niederlage ist die Europa-League-Qualifikation für Werder kaum noch zu schaffen.
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Alle Augen auf Pizarro gerichtet BREMEN. Für einen Torjäger mit Ladehemmung wird zurzeit ganz ordentlich Wind um Claudio Pizarro gemacht. Der Peruaner, der seit vier Spielen nicht mehr getroffen hat, ist heute die Hauptfigur beim Heimspiel von Werder Bremen gegen Bayern München (15.30 Uhr). Ob Pizarro im Sommer von der Weser an die Isar wechselt, ist aber weiter ungewiss.
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Der Kapitän bleibt an Bord Bremen. Mit positiven Nachrichten konnte Werder Bremen zuletzt nicht dienen. Da ist es sicher kein Zufall, dass der Fußball-Bundesligist ausgerechnet vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen Bayern München (15.30 Uhr) etwas Erfreuliches zu verkünden hatte. Kapitän Clemens Fritz hält den Grün-Weißen zwei weitere Jahre die Treue.
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Werder-Profis mal hautnah erleben CUXHAVEN. Für die Profis von Werder Bremen ist die Arbeit nach dem letzten Bundesliga-Spieltag am 5. Mai gegen Schalke 04 noch nicht erledigt. Der Fußball-Bundesligist hat vor Beginn der Sommerpause einige Freundschaftsspiele vereinbart – unter anderem am Mittwoch, 16. Mai, um 19 Uhr bei Eintracht Cuxhaven.
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Keine Tränen wegen Wiese BREMEN. Der 1. FC Köln zählt zu den wenigen Mannschaften der Fußball-Bundesliga, die in der Rückrunde noch weniger auf die Reihe bekommen haben als Werder Bremen. Nach der Winterpause verloren die Kölner acht von elf Spielen. Kein Wunder, dass die Domstädter ihren Absturz heute im Heimspiel gegen Werder (15.30 Uhr) stoppen wollen.
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