Pinguins zu häufig auf der Strafbank
Bremerhaven. Die Fischtown Pinguins haben das dritte Spiel im Trainingslager in Dänemark verloren. Gegen den dänischen Erstligisten Frederikshavn White Hawks gab es ein 1:3 (1:1, 0:1, 0:1). „Wir waren zu häufig auf der Strafbank. Dadurch wurden die Beine immer schwerer“, analysierte Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg. Zwölf Zwei-Minuten-Strafen machten den Gastgebern das Toreschießen leicht. Zwei der drei Gegentore fielen in Unterzahl. Der Ärger hielt sich bei Leidborg dennoch in Grenzen. „Das Spiel war trotzdem in Ordnung. In der Vorbereitung ist nicht das Ergebnis wichtig, sondern, dass wir besser werden.“
Frederikshavn war früh durch Mike Grey in Führung gegangen (4.). Kurz vor Ende des ersten Drittels glich Justin Kurtz aus. Beide Tore fielen im Powerplay.
Ein „unglücklicher Wechsel“, wie Leidborg sagte, ermöglichte Jesper Jensen in der 22. Minute die erneute Führung. Danach konnte Bremerhaven nicht genug Druck aufbauen um auszugleichen, zu häufig war man in Unterzahl. So mussten die Pinguins drei Minuten vor Schluss auch noch das 1:3 durch Jake Morissette hinnehmen.
Lob für Haloschan
Bei allem Ärger über die Strafzeiten, es gab auch einen „Profiteur“: Torhüter Dustin Haloschan, der die gesamten 60 Minuten spielen durfte, konnte sich auch wegen der häufigen Unterzahlsituationen ein ums andere Mal auszeichnen. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Leidborg den 19-Jährigen. (lb)
W. Hawks – Pinguins 3:1
Drittelergebnisse: (1:1, 1:0, 1:0)
Pingiuns: Tor: Haloschan, Suvelo (nicht eingesetzt); Verteidigung: Hucko, Slaton – Kurtz, Leinweber – Janke, Willaschek – Thomas; Angriff: A. Janzen, Stanley, Kreuzer – Schlicht, Self, Gosdeck – Litesov, Garten, S. Janzen – Hauner, Brandl, Ohmann.
Tore: 1:0 (3:10) Grey (Reinert, Nordentoft bei 5/4); 1:1 (17:54) Kurtz (ohne Assist bei 5/4); 2:1 (21:36) Jensen (Morissette, Christensen); 3:1 (56:26) Morissette (Jensen bei 5/4).
Strafzeiten: White Hawks: 12 Minuten – Pinguins: 24 Minuten.