
Sie haben die ersten Trainingseinheiten bei den Pinguins hinter sich. Wie ist Ihr Eindruck?
Die Jungs machen einen netten Eindruck, sie haben mich und meine Frau herzlich aufgenommen. Was das Eishockey angeht: In der Mannschaft steckt viel Tempo und Talent.
Meinen Sie, Sie kommen mit dem härteren Spiel klar?
Ich bin aus Kanada harte Attacken gewöhnt. Da wird der Puck aufs Tor geschossen und dann wird sofort der Torwart bedrängt.
Die Pinguins haben schon zwei Torhüter. Die waren bestimmt nicht begeistert, dass noch ein dritter gekommen ist. Ist das ein Problem für Sie?
Die Situation ist nun mal so. Ich werde fleißig trainieren und mich anbieten. Ich hoffe, ich kann dem Team helfen, wenn ich spiele.
Wussten Sie, dass Ihr Trainer Gunnar Leidborg früher schwedischer Nationaltorhüter war?
Das hat er mir erzählt. Ich finde das gut, weil er die Torleute natürlich besonders gut versteht und sie vermutlich besonders trainieren kann.
Bevor Sie nach Dänemark gingen, spielten sie in England. Das ist nicht gerade eine große Liga. Wie war es, dort zu spielen?
Für mich war es gut, um mich an die größeren Spielflächen in Europa zu gewöhnen. Ich habe vorher ja nur in Übersee gespielt. In England durften elf Ausländer spielen, die kamen meist aus den USA oder Kanada. Es war also schon eine gute Liga, wenn auch nicht so gut wie in Dänemark oder Deutschland. Auffällig ist, dass jede Mannschaft ihren „tough guy“ hatte – es gab viele Schlägereien.
Wie sehen Sie Ihre Chancen, schon am Sonntag gegen Hannover zu spielen?
Ich weiß nicht, was der Trainer plant. Ich konzentriere mich auf die Traingseinheiten und generell immer nur auf das, was als Nächstes kommt: Den nächsten Schuss, das nächste Drittel, das nächste Spiel. Alles andere werden wir sehen. Wenn der Trainer sagt, ich soll spielen, spiele ich.
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