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Dejdar ist wieder auf dem Eis


Bremerhaven. Ein paar Laufübungen, ein paar Pässe – mehr ist noch nicht drin. Und doch ist Marian Dejdar froh, nach sieben Wochen Verletzungspause wieder auf dem Eis zu stehen. Wann der Stürmer der Fischtown Pinguins sein Comeback geben kann, ist aber noch offen. Von Lars Brockbalz


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Der goldene Helm des besten Scorers hätte sicher einen Stammplatz im Spind von Marian Dejdar gehabt. Doch nach siebenwöchiger Verletzungspause muss der Stürmer nun erst mal für sein Comeback schuften. Foto eer

„Natürlich würde ich mich freuen, bald wieder zu spielen, aber ich darf es nicht übertreiben. Ich muss von Tag zu Tag sehen, wie es vorangeht“, sagt Dejdar.

Am 14. Dezember hatte der Stürmer sich im Training den Mittelfuß gebrochen. Nach sechs Wochen an Stützen, erst mit einem Gips und dann mit einem Spezialschuh, kann er nun endlich wieder mitmischen. Allerdings nur zurückhaltend. „Der Arzt erlaubt mir noch nicht, am Mannschaftstraining teilzunehmen. Ich mache für mich meine Übungen und schaue dann, wie der Fuß reagiert“, sagt der Stürmer, auf dessen Rückkehr Mitspieler und Fans sehnlich warten.

Der Leistungsträger fehlt

Auch in dieser Saison war der 28-Jährige wieder ein Leistungsträger. In den 20 Spielen vor seiner Verletzung schoss er zwölf Tore und gab elf Vorlagen. Auffällig: Nach Dejdars Ausfall gab es noch einen Sieg mit drei Punkten, dann folgten – bis zum Sieg gegen Hannover am vergangenen Sonntag – zehn Spiele ohne „Dreier“. Wen man in dieser Phase auch fragte, von Kapitän Chris Stanley bis Trainer Gunnar Leidborg, alle nannten Dejdars Ausfalls als einen der Hauptgründe für die Krise.

Dejdar steht täglich in Kontakt mit dem Arzt, eventuell soll sein Fuß in der nächsten Woche noch einmal geröntgt werden, um Gewissheit zu bekommen, dass er stabil ist. Ins Mannschaftstraining will Dejdar erst einsteigen, wenn sein Fuß hundertprozentig in Ordnung ist. „Ich kann ja nicht sagen, die anderen sollen mich mit Samthandschuhen anfassen. Das machen die Gegner im Spiel schließlich auch nicht“, sagt der Stürmer.

Mit Samthandschuhen wird im Pinguins-Training im Moment ganz gewiss nicht gespielt. Der Konkurrenzkampf um die Plätze ist groß, auch ohne Dejdar. Und so geht es im Training ordentlich zur Sache. „Man hat gerade in der letzten Woche gemerkt, dass die Saison in die entscheidende Phase geht. Wir haben stark trainiert und das gegen Hannover umgesetzt. So muss das in den nächsten Spielen weitergehen, damit wie die nötigen Punkte für die Playoffs holen“, meint Dejdar. Nächste Gelegenheit ist am Freitag um 20 Uhr im Heimspiel gegen Crimmitschau – allerdings noch ohne Dejdar.

Artikel vom 02.02.12 - 12:00 Uhr
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