
„Dresden hat einen Satz gewonnen, aber noch nicht das Match. Dazu brauchen sie vier Sätze“, sagt Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg. Immerhin haben die Dresdener auswärts gewonnen und damit ein „Break“ geschafft, um im Tennis-Bild zu bleiben. Doch schon heute Abend haben die Bremerhavener in Dresden die Chance auf das „Re-Break“.
Dafür, so Leidborg, müsse seine Mannschaft aber einiges ändern: „Die Einstellung am Dienstag war: bloß nicht verlieren. Wir müssen aber zeigen, dass wir unbedingt gewinnen wollen.“
Kampf- und Laufbereitschaft waren bei den Eislöwen stärker ausgeprägt. Leidborg fehlte es vor allem am Mannschaftsspiel. „Das hat uns stark gemacht, da müssen wir wieder hin“. Gestern im Abschlusstraining rief er seine Spieler auf dem Eis zu sich und pfiff sie zusammen, weil ihm die Einstellung zu lasch erschien: „Ich habe gesagt, dass wir für die Playoffs zu wenig tun“, erläuterte Leidborg später.
Mehr Zusammenarbeit vor allem in der Defensive und besseres Passspiel im Angriff sind für ihn die Schlüssel zum Sieg. Der Schwede erwartet heute allerdings ein anderes Spiel als am Dienstag. „Dresden muss zu Hause auf jeden Fall offensiver spielen, das werden wir nutzen.“ Er will seine Mannschaft defensiver ausrichten und mit einer ähnlichen Taktik wie die Eislöwen zum Erfolg kommen. Vor allem aber vom Kopf fordert er eine andere Einstellung: „Wir waren viel zu verkrampft. Wir müssen mehr Spaß an der Sache haben“, sagt Leidborg.
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