
Damit steht auch fest: Die Bremerhavener starten am Dienstag, 15. März, mit einem Heimspiel ins Playoff-Viertelfinale und haben auch in einer eventuell nötigen siebten Partie Heimrecht.
„Ich bin stolz, dass meine Mannschaft das ganze Drumherum wegen der neuen Halle abgeschüttelt hat. Wir können sicher besser Eishockey spielen, aber wir sind nie ins Schwimmen gekommen“, sagte Pinguins-Trainer Gunnar Leidborg.
Während bei den Gastgebern wichtige Spieler wie Patrick Jarrett oder Marc St. Jean fehlten, konnten die Pinguins in voller Stärke auflaufen. Sie taten das in derselben Formation wie in den letzten erfolgreichen Spielen.
Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. Patrik Hucko und Chris Stanley hatten erste Gelegenheiten für die Bremerhavener, Bruce Becker und Patrick Strauch kamen für die Eislöwen einem Tor am nächsten. Dann zwei ganz große Dinger in kurzer Folge: Stanley fälschte einen Schuss von Ales Kreuzer gefährlich ab (12.), auf der anderen Seite hielt Marko Suvelo einen Schuss von Jay Fehr (14.). Als Dresden gerade eine Unterzahl überstanden hatte, fiel das 1:0 für die Pinguins. Stanley passte auf Marian Dejdar, der die Scheibe per Direktabnahme unter den „Giebel“ haute.
Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Gäste die Partie. Ein weiteres Tor fiel zunächst nicht, weil Eislöwen-Torhüter Pasi Häkkinen gegen Stanley (25.) und bei einer Doppel-Chance der Janzen-Brüder gut parierte. Als André Mücke auf der Strafbank saß, klingelte es dann: Patrik Hucko zog gewohnt hart von der blauen Linie ab, und es stand 2:0 (34.). Die Pinguins hatten alles im Griff, bis Justin Kurtz einen Querpass nicht mehr erreichen konnte und Sami Kaartinen auf und davon zog. Sechs Sekunden vor der Sirene traf der Finne mit etwas Glück zum 1:2.
Dresden brauchte unbedingt einen Sieg, um selbst noch auf Platz vier kommen zu können. Entsprechend drückten die Eislöwen im Schlussabschnitt. Doch die Pinguins hielten mit kühlem Kopf und großem Einsatz stand. Als dann Dimitri Litesov in der 51. Minute die Scheibe mit viel Willen zum 3:1 ins Tor arbeitete, war die Vorentscheidung gefallen. Mit großer Ruhe brachten die Pinguins den Sieg nach Hause und dürfen sich morgen von den Fans bei der Premiere in der neuen Eisarena feiern lassen. „Es ist herrlich, dass wir keinen Druck mehr haben und dieses Spiel am Sonntag richtig genießen können“, freute sich Leidborg schon auf das Hannover-Spiel. (lb)
Dresden – Fischtown Pinguins 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
Pinguins: Tor: Suvelo, Haloschan (nicht eingesetzt); Abwehr: Kurtz, Leinweber – Hucko, Slaton – Janke, Thomas – Willaschek; Angriff: Dejdar, Stanley, Kreuzer – Fauser, Self, Gosdeck – Sergej Janzen, Alexander Janzen, Litesov – Ohmann, Garten, Firsanov.
Tore: 0:1 (18:01) Dejdar (Stanley, Kreuzer); 0:2 (33:10) Hucko (Stanley, Kreuzer) bei 5/4; 1:2 (49:54) Kaartinen (Zurek, Mücke); 1:3 (50:59) Litesov (Alexander Janzen, Thomas).
Strafzeiten: Dresden 10 Min. + 10 Pietsch – Pinguins 8 Min.
Schiedsrichter: Steffen Klau (Griesenbrauck-Sümmern)
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