
Aber was heißt schon Alltag, in Wirklichkeit geht es jetzt erst richtig los. Das Playoff-Viertelfinale steht an, Gegner sind die Dresdner Eislöwen. Immerhin haben die Pinguins eine Woche Zeit, sich auf die Meisterrunde vorzubereiten. Auftakt ist am 15. März in der Eisarena. Für die ersten beiden Playoff-Heimspiele an jenem Dienstag und dem darauffolgenden Sonntag können Dauerkarten-Inhaber morgen (9 bis 18 Uhr) und Donnerstag bis 11 Uhr am Ticketschalter in der Eisarena ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen, Donnerstagmittag startet der freie Verkauf.
Wann das Heimspiel am 20. März beginnt, ist noch ungewiss. Denn nebenan in der Stadthalle ist am selben Tag auch das Heimspiel der Eisbären-Basketballer gegen Gießen angesetzt. Die beiden Vereine sind nun dabei, die ursprünglich fast parallelen Anfangszeiten möglichst zu entzerren.
Derweil arbeiten die Pinguins daran, die kleinen Probleme zu beseitigen, die bei der Eisarena-Premiere auftauchten. So gab es heftiges Gedränge am Raucherbereich, auch an den Getränkeständen an den Längsseiten der Halle kam es zu Staus. „Am Anfang kann nicht alles hundertprozentig klappen. Wir beraten uns vor den Playoffs mit allen Beteiligten, was wir noch verbessern können“, kündigte Teammanager Alfred Prey an. Unter dem Strich war er sehr zufrieden und auch die meisten Fans seien es gewesen. Auch mit dem neuen Sicherheitsdienst elko & Werder Security wollen sich die Pinguins-Verantwortlichen in dieser Woche noch zusammensetzen, um einige Dinge zu verbessern. So kritisierten viele Fans die scharfen Kontrollen am Eingang. Alle wurden gründlich abgetastet, Fahnen und Banner mussten ausgerollt werden, viele Gegenstände wurden einkassiert.
Jens Richter, Projektleiter bei elko, rechtfertigt das Vorgehen. „Wir wollen die Fans nicht ärgern. Aber wir sind nun mal für die Sicherheit zuständig, da muss man sorgfältig vorgehen. Gefährliche Gegenstände wie Flaschen, Flachmänner oder zu lange Fahnenstangen dürfen nicht mit in die Halle.“ Er räumt ein, dass bei einigen Gegenständen erst Rücksprache mit den Pinguins gehalten werden musste, ob die Fans sie mitnehmen dürfen. Da sei zum Beispiel ein Asthmaspray gewesen oder auch der Mini-Eishockeyschläger von Tegan Kurtz, dem kleinen Sohn von Pinguins-Profi Justin Kurtz.
„Man kann nicht alles planen, was an so einem Tag kommt. Dadurch gab es einige Verzögerungen, aber das wird sich in den nächsten Spielen besser einspielen“, ist sich Richter sicher. Im Übrigen habe sowohl die betroffene Frau ihr Asthmaspray als auch der kleine Tegan seinen Schläger letztlich mit in die Halle nehmen dürfen. Das bestätigte Pinguins-Verteidiger Kurtz: „Es war ein wenig ärgerlich und zeitraubend für meine Frau, aber am Ende war alles gut. Sie haben einfach nur ihren Job gemacht.“
Pinguins-Teammanager Prey ist sich sicher, dass es bei den Playoff-Spielen besser „flutscht“. „Das muss sich alles erst finden. Aber das wird schon. Ich habe keine Probleme gesehen, die nicht gelöst werden können.“
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