
Auch wenn der vor drei Jahren neu eingeführte Pokalwettbewerb in der Führungsetage der Pinguins keine Jubelstürme auslöst, die Mannschaft nimmt den Wettbewerb ernst. Sie steht zum dritten Mal im Halbfinale. Vor zwei Jahren gelang der Finaleinzug, das Endspiel verloren die Pinguins jedoch gegen München. Im vergangenen Jahr kam das Aus im Halbfinale gegen Ravensburg. Und diesmal?
Landshut ist Tabellenführer in der Zweiten Liga, schwächelt im Moment aber ein wenig. Zuletzt gab es drei Niederlagen, wenn auch zwei davon erst nach Verlängerung. Die Pinguins verloren nach zwei Siegen in Folge zwar am Sonntag in Bietigheim mit 2:4, für Trainer Gunnar Leidborg war das aber nur vom Ergebnis, nicht vom Spielerischen her ein Rückschritt: „Alle haben geackert und ihr Bestes gegeben. Da kann ich auf niemanden böse sein.“
Doch eine zusätzliche Fahrt quer durch die Republik hätte die Pinguins-Spieler zu sehr geschlaucht. Zumal am Freitag mit dem Spiel in Kaufbeuren wieder eine lange Fahrt ansteht. „Vor dem Pokalspiel nach Hause zu fahren, wäre nicht gegangen“, sagt Leidborg, dessen Mannschaft gestern in Regensburg trainierte.
Da die Pinguins in allen Pokalrunden auswärts antreten musten, war der Wettbewerb bisher ein Zuschussgeschäft. Erst die Siegprämie von 12 000 Euro oder die 6000 Euro für den Zweiten könnten da Linderung schaffen.
Gegenüber dem Bietigheim-Spiel will Leidborg die Mannschaft ein wenig verändern. Im Tor soll Sebastian Staudt spielen, der auch schon beim Viertelfinal-Sieg in Bad Nauheim (8:0) zwischen den Pfosten stand. Sergej Stas und Kevin Saurette tauschen ihre Plätze in den Angriffsreihen. Torhüter Brett Jaeger bleibt wieder nur der Platz auf der Tribüne, da Patrik Hucko in der Abwehr benötigt wird.
Wenn die Mau-Mau-Partie im Pokal beendet ist, werden die Karten neu gemischt. Am Sonntag treffen die Pinguins in der Liga erneut auf Landshut, und dann sind die alten Skatbrüder wieder gefragt. Dann zählt wieder jeder Punkt.
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