
Die Begegnung am Sonntag beginnt bereits eine halbe Stunde früher als normal (15.30 Uhr), weil Nachbar Fischtown Pinguins in seinem Playoff-Heimspiel des Viertelfinals um 18 Uhr die Dresdner Eislöwen erwartet. Und die beiden Bremerhavener Vorzeige-Profiklubs möchten sich angesichts der Parkplatzsituation nicht ins Gehege kommen.
Aber die Heimpartie gegen den 15. der Tabelle ist noch kein Thema. Denn zunächst einmal ist Ludwigsburg dran. Die Barockstädter haben sich bis auf den achten Tabellenplatz vorgearbeitet (28:24 Punkte) und haben zwei Zähler mehr als die Eisbären auf dem Konto. Im Kampf um einen Playoff-Platz müssen die Eisbären siegen, sonst könnte der Viertelfinal-Zug schon frühzeitig abgefahren sein.
In Ludwigsburg (8:4 Heimsiege) hängen die Trauben für alle Mannschaften hoch. Und gelingt es den Spradley-Schützlingen nicht, ihre Intensität und Kampfbereitschaft um mindestens 50 Prozent im Vergleich zum letzten Spiel zu steigern, werden sie auch dort nach 40 Minuten mit leeren Händen dastehen. Im Kampf um die Playoffs zählt bei noch acht ausstehenden Partien jeder Sieg. Und so sollten Kapitän Jan Lipke & Co. auch endlich einmal spielen.
Zuletzt lief es für die Bären fast immer in des Gegners Halle besser als zu Hause. Siegen in Trier und Bonn standen die beiden dreistelligen Heim-Klatschen gegen Braunschweig und die Dragons gegenüber. Vielleicht ist es für Spradley und seine Akteure daher fast eine Erleichterung, am Freitag mal wieder in der Fremde zu spielen. (rie)
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