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Auswärtsspiele sind ein Segen

bremerhaven. Ein Doppel-Spieltag wartet auf die Eisbären Bremerhaven am Wochenende in der Basketball-Bundesliga. Mit Blick auf die Tabelle wird es für Coach Doug Spradley und seine Mannen ein ganz entscheidender Spieltag sein. Am Freitag (19.30 Uhr) müssen die Eisbären bei EnBW Ludwigsburg ran, am Sonntag kommen die Giessen 46ers in die Stadthalle.

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Es kommt ein Denison geflogen: Der kanadische Center der Eisbären war am Sonntag mit 17 Punkten bester Werfer seines Teams. Aber auch ihm fehlte erneut die Konstanz. Foto ls

Die Begegnung am Sonntag beginnt bereits eine halbe Stunde früher als normal (15.30 Uhr), weil Nachbar Fischtown Pinguins in seinem Playoff-Heimspiel des Viertelfinals um 18 Uhr die Dresdner Eislöwen erwartet. Und die beiden Bremerhavener Vorzeige-Profiklubs möchten sich angesichts der Parkplatzsituation nicht ins Gehege kommen.

Aber die Heimpartie gegen den 15. der Tabelle ist noch kein Thema. Denn zunächst einmal ist Ludwigsburg dran. Die Barockstädter haben sich bis auf den achten Tabellenplatz vorgearbeitet (28:24 Punkte) und haben zwei Zähler mehr als die Eisbären auf dem Konto. Im Kampf um einen Playoff-Platz müssen die Eisbären siegen, sonst könnte der Viertelfinal-Zug schon frühzeitig abgefahren sein.

Beute noch nicht erlegt

Mit einem Erfolg könnten die Bremerhavener die Ludwigsburger in der Tabelle überflügeln, denn durch den 90:80-Sieg in der Stadthalle hätten sie den bei Punktgleichheit so wichtigen direkten Vergleich gewonnen. Aber noch ist die Beute längst nicht erlegt. Angesichts der schwachen Leistung im Rekord-Heimspiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Sonntag (82:103) dürften die Hoffnungen der Eisbären-Anhänger auf den achten Auswärtserfolg in dieser Saison nicht besonders hoch sein.

In Ludwigsburg (8:4 Heimsiege) hängen die Trauben für alle Mannschaften hoch. Und gelingt es den Spradley-Schützlingen nicht, ihre Intensität und Kampfbereitschaft um mindestens 50 Prozent im Vergleich zum letzten Spiel zu steigern, werden sie auch dort nach 40 Minuten mit leeren Händen dastehen. Im Kampf um die Playoffs zählt bei noch acht ausstehenden Partien jeder Sieg. Und so sollten Kapitän Jan Lipke & Co. auch endlich einmal spielen.

Zuletzt lief es für die Bären fast immer in des Gegners Halle besser als zu Hause. Siegen in Trier und Bonn standen die beiden dreistelligen Heim-Klatschen gegen Braunschweig und die Dragons gegenüber. Vielleicht ist es für Spradley und seine Akteure daher fast eine Erleichterung, am Freitag mal wieder in der Fremde zu spielen. (rie)

Artikel vom 17.03.11 - 12:00 Uhr
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