
Als europaweit einziges Museum wird das Hildesheimer Haus die fesselnde Geschichte der Entdeckung und Entzifferung einer Archimedes-Handschrift nachzeichnen, teilte das Museum mit.
Die Handschrift wurde im 12. Jahrhundert von einem Mönch mit einem Gebetbuch überschrieben und galt 700 Jahre lang als verschollen. 1998 wurde das Buch von einem Privatsammler für 2,2 Millionen Dollar ersteigert und dem Walters Art Museum in Baltimore zur Erforschung übergeben.
Die Schau „Der Archimedes-Code“ kommt dank der Beziehungen der neuen Chefin des Roemer- und Pelizaeus-Museums, Regine Schulz, zu dem US-Museum zustande.
Weitere Ausstellungshöhepunkte in diesem Jahr in Niedersachsen sind das Gegenwartskunstprojekt „Made in Germany Zwei“ in Hannover sowie eine Frank-Stella-Retrospektive in Wolfsburg.
Stella gilt als einer der letzten lebenden Heroen der amerikanischen Malerei der 50er und 60er Jahre, erklärte das Kunstmuseum Wolfsburg.
Die Kunsthalle Wilhelmshaven feiert 2012 ihr 100-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Programm. Den Auftakt macht im Februar die Jubiläumsschau „Zwischen Kaiseranspruch und Secession“. Präsentiert wird Landschaftsmalerei um 1910 mit Gemälden unter anderem von Walter Leistikow und Otto Modersohn.
„Made in Germany Zwei“ in Hannover soll einen Gegenpol zur Kasseler Weltkunstausstellung documenta bilden. „Berlin ist zu der Kunstmetropole für zeitgenössische Kunst geworden. Wir wollen den Blickpunkt darauf werfen“, sagte der Direktor des Kunstvereins Hannover, René Zechlin. An der Schau beteiligen sich auch die Kestnergesellschaft und das Sprengel Museum. „Made in Germany Zwei“ werde der Hammer, verspricht der Direktor der Kestnergesellschaft, Veit Görner: „Das internationale Publikum wird eine best-of-Auswahl aktueller junger Talente sehen können.“
Das Horst-Janssen-Museum in Oldenburg eröffnet das Ausstellungsjahr mit den Werken einer großen zeitgenössischen Künstlerpersönlichkeit. Unter dem Titel „Sagenhaft“ werden von März bis Juni Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken von Markus Lüpertz gezeigt.
Das Varusschlacht-Museum in Kalkriese bei Osnabrück widmet sich dem Thema Boden. „90 Prozent der Kulturgüter sind im Boden verborgen“, sagt Museumschef Joseph Rottman. Das gelte nicht nur für Kalkriese, wo vermutlich die große Schlacht zwischen Römern und Germanen im Jahr 9 nach Christus tobte. Die Ausstellung „Bodenschätze – Geschichte(n) aus dem Untergrund“ will vom 28. April an auch den Umweltschutzgedanken transportieren und ist als Mitmachausstellung für die ganze Familie konzipiert.
Das Deutsche Salzmuseum in Lüneburg eröffnet zum 32. Internationalen Hansetag im Juni die Ausstellung „Lüneburg – ein Salzhaus“. Ziel ist es, den Gästen die bedeutende Rolle der Salzstadt Lüneburg im Hansebund zu vermitteln. Dazu wird mit Seecontainern eine temporäre Ausstellungsfläche neben dem Museum geschaffen.
Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

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