
Sechs Wochen Tanz, Konzerte und Lesungen: Die Internationalen Movimentos Festwochen stehen vom 10. April bis zum 20. Mai unter dem Motto „Weisheit, Wissen, Information“. Tanzensembles aus aller Welt werden mit Europa- und Deutschlandpremieren im historischen Heizkraftwerk von Volkswagen auftreten, Jazz- und Klassikkonzerte sowie szenische Lesungen mit Prominenten werden an verschieden Orten in Wolfsburg aufgeführt. Ein besonderes Bonbon sind die beiden Konzerte der Rocklegende Peter Gabriel am 6. und 7. Mai.
Zur zehnten Ausgabe des Festivals sind drei Träger des alljährlich vergebenen Movimentos-Tanzpreises eingeladen: Das Béjart Ballett Lausanne zeigt zu Ehren seines 2007 gestorbenen Gründers Maurice Béjart drei seiner Werke. Mit der Deutschlandpremiere der Choreografie „TeZukA“ wird der Belgier Sidi Larbi Cherkaoui erwartet, der Allround-Künstler Lin Hwei-min aus Taiwan stellt mit dem Tanzensemble Cloud Gate Dance Theatre seine neueste Arbeit vor.
Erstmals zu Gast sind in Wolfsburg die Danza Contemporánea de Cuba, der finnische Choreograph Kenneth Kvarnström und das Schweizer Künstlerduo Zimmermann & de Perrot. Iris Berben, Joachim Król, Wolf Wondratschek oder Anna und Katharina Thalbach gestalten szenische Lesungen. Mit dem italienischen Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi tritt ein Star der sanften Weltmusik auf.
Zum Auftakt adaptieren rund 40 Nachwuchstalente der Movimentos Akademie das Grimm-Märchen „Der Trommler“ als Tanzstück im Theater Wolfsburg.
Liebe, Begierde und Kontrollverlust sind die großen Themen des Bremer Tanz-Festivals. Vom 16. bis zum 25. März werden 34 Produktionen aus neun Ländern zu sehen sein, darunter mehrere Uraufführungen. Viele der Choreographien setzten eine Betonung auf den Körper und die menschlichen Sehnsüchte, sagte Festivalleiterin Sabine Gehm: „Es ist, als wolle der menschliche Tanz in Zeiten des World Wide Web und der sozialen Netzwerke seinem ureigensten Medium und liebstem Kind, dem menschlichen Körper, eine besonders große Bühne schaffen.“
Mit einer Europapremiere wird die New Yorker Choreografin Andrea Miller „Tanz Bremen“ eröffnen. In ihrer Heimat zählt sie wegen ihres expressionistischen, burlesken Stils zu den großen Hoffnungsträgern. In der Produktion „Wonderland“ lotet sie die Grenzen zwischen Instinkt und Zivilisiertheit aus.
Mit der Französin Catherine Diverrès und der Kanadierin Louise Lecavalier stehen auch zwei große Tänzerinnen der 80er Jahre in Bremen auf der Bühne. Letztere wurde bekannt mit einer Pirouette, die sie waagerecht in der Luft dreht. Ihren harten Tanzstil untermalen dabei Punk-Klassiker von Iggy Pop. „Tanz Bremen“ wird seit 1989 ausgerichtet, mittlerweile alle zwei Jahre.
Die große Familienserie der NORDSEE-ZEITUNG widmet sich seit dem 2. März 2012 dem Thema „Familienfreundlichkeit“ im Landkreis Cuxhaven. Für jeden Ort und jede Gemeinde erscheinen zur Veröffentlichung aktuelle Luftbilder. Diese Luftbilder können Sie nun auf hochwertigem Fotopapier in unseren Kunden-Centern bestellen. Hier erfahren Sie mehr.

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