In der Jubiläumsfolge droht die Gruppe um Tom Cruise, Britney Spears und Papst Benedikt XVI. der Stadt mit einer Klage. Um diese zu verhindern, fordern sie die Auslieferung Mohammeds. In ihm sehen sie die einzige Person, über die man sich nicht lustig machen darf. Sie hoffen, diese Eigenschaft von ihm kopieren zu können. Die Bewohner der Stadt befürchten Terrorangriffe als Reaktion auf seine öffentliche Darstellung in South Park. Sie stimmen seiner Einreise nur in einem Bärenkostüm verkleidet zu.
Nachdem in den vergangenen Jahren viele Muslime auf Darstellungen ihres Propheten mit Protesten reagiert hatten, wurde Mohammed in einer South-Park-Folge bereits 2006 zensiert dargestellt. Am 4. Juli 2001 hingegen trat Mohammed in der Folge „The Super Best Friends“ noch in unzensierter Form auf. Proteste gab es damals nicht.
Einen Tag später wurden zudem die Folgen „200“ und „201“ sowie „The Super Best Friends“ von der offiziellen Homepage, www.southparkstudios.com, sowie allen Onlinestores entfernt. Während Comedy Central diesen Weg als Sicherheitsmaßnahme rechtfertigte, reagierten die Macher der Serie mit Verärgerung. Auch große Teile der Fan-Szene hatte wenig Verständnis für diese Maßnahmen.
In den 202 Folgen South Park wurde sich über Religionen sowie Personen lustig gemacht und zum Teil harte Kritik geübt. Verärgerte Reaktionen der Betroffenen hat es schon häufiger gegeben. Die aktuellen sind jedoch die mit Abstand härtesten.
In Deutschland werden die zwei Folgen voraussichtlich gar nicht gesendet. Wenn im Herbst die Ausstrahlung der synchronisierten Fassung der 14. Staffel beginnt, werden sich die deutschen Fans wohl mit zwölf statt der gewohnten 14 Folgen begnügen müssen.
