
„Die Akzeptanz ist groß, die Zusammenarbeit weiterhin gut“, fassen Langens Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) und Samtgemeindebürgermeister Sven Wojzischke (CDU) die Reaktionen auf das Paragrafenwerk nach der nichtöffentlichen Veranstaltung zusammen.
Unter Leitung von Thorsten Krüger hat eine Arbeitsgruppe beim Gebietsänderungsvertrag Wert darauf gelegt, dass die Identität der bislang noch selbstständigen Mitgliedsgemeinden und der Ortschaften auch nach der Fusion erhalten bleibt. Ein Punkt im Papier befasst sich deshalb mit Wappen, Ehrenzeichen, Siegeln und Ortsnamen. „Daran wird nichts verändert werden“, freut sich Wojzischke und blickt der weiteren Detailarbeit in den Räten „seiner“ Samtgemeinde zuversichtlich entgegen.
Optimismus auch bei Bürgermeister Krüger: „Es geht jetzt um die formalen und rechtlichen Notwendigkeiten, aus zwei Gebietskörperschaften in fließendem Übergang eine zu bilden und die Dienstleistungen für die Bürger dabei nicht zu beeinträchtigen.“ Im Gebietsänderungsvertrag ist unter anderem die Rede von zwei Verwaltungsstandorten – einer in Langen und einer in Bederkesa. Krüger machte in diesem Zusammenhang deutlich, „dass alle Bediensteten übernommen werden“.
Der Gebietsänderungsvertrag regelt des Weiteren die Auflösung der beiden Gemeinden und deren Rechtsnachfolge sowie den Bestand der Ortschaften. So wird es nach der Fusion nur noch einen Stadtrat und einen Bürgermeister geben. Statt der Gemeinderäte werden Ortsräte eingesetzt. Bis Ende März 2012 will man in den Räten entschieden haben.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem festgehalten, dass Politiker und Bürger über jeden weiteren Schritt des Fusionsprozesses informiert werden. Politiker aller Coleur äußerten sich zufrieden über die Vorbereitung des Treffens und darüber, dass bisherige Absprachen eingehalten worden seien und auch künftig eingehalten werden sollen.
Was den Namen des künftigen neuen Gemeinwesens anbelangt, erklärten Wojzischke und Krüger, dass es in der Burg zwar den einen oder anderen Alternativ-Vorschlag gegeben habe, doch die überwiegende Mehrheit sich für „Stadt Wesermünde“ ausgesprochen habe.

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