Damit fallen natürlich verschiedene Veranstaltungen wie das Schießen auf den „Adler“ zur Ermittlung der Kandidaten oder die Einladungen beim Schützenkönig weg. Die gefällte Grundsatzentscheidung soll in nächster Zeit vom Vorstand umgesetzt und im Terminkalender berücksichtigt werden. Die Vereinsmitglieder diskutierten das Thema ohne Druck und stellten sich offen der für einen Schützenverein außergewöhnlichen Entscheidung. „Natürlich wird es weiter das Schützenfest, das Pokalschießen oder den Fahnenumzug geben“, erklärte der wiedergewählte Vorsitzende Hermann Mindermann. „Wir werden mit der Abschaffung des Schützenkönigs kein Problem haben. Es sollte uns gelingen, den Sport und sportlich herausragende Schützen mehr in den Vordergrund zu stellen“, zeigte sich Sebastian Lühr überzeugt.
Besonders gute Ergebnisse aus dem letzten Schützenjahr konnte Ina Hashagen melden. „Bei den Kreismeisterschaften haben wir bei 15 Starts im Nachwuchsbereich 13 Plätze unter den ersten drei belegt. Wir haben sieben Mal Gold, vier Mal Silber und zwei Mal Bronze geholt“, sagt die Jugendleiterin.
Daneben zählte Ina Hashagen diverse Wettkämpfe, Schulungen, Informationsveranstaltungen auf, an denen Nordholzer Schützen beteiligt waren. Die Jugendleiterin sprach sich klar dafür aus den Genuss von Alkohol und den Schießsport streng zu trennen.
Die Senioren nahmen ebenfalls an zahlreichen Wettkämpfen teil und konnten sich stets auf guten Rängen platzieren.
Die Kasse des Vereins wurde geprüft Kassenwart und Vorstand einstimmig entlastet. Neuer 2. Vorsitzender wurde Helmut Trinkies der auch Schankwirt bleibt. Frank Chrzanowski hat die Kasse übernommen. Hans- Jürgen Püschel wurde sein Stellvertreter. 1. Sportleiter bleibt Willi Tants, Stellvertreter wurde Andres Schulz. Als Pistolenreferent stellte sich Detlef Follmer zur Verfügung. (thm)

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