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Flecken von Schäden fast verschont

BEVERSTEDT. Der Winter hat auf den Straßen im Flecken Beverstedt weniger Probleme verursacht, als befürchtet. Vielerorts klagen Kommunen über große Straßenschäden, die für viel Geld repariert werden müssen. In Beverstedt nicht. Die Mitglieder des Straßen- und Wegeausschusses des Flecken haben am Wochenende ihre Straßen genauer unter die Lupe genommen.

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Die größten Schäden im Flecken Beverstedt befinden sich im Loher Weg des Ortsteils Wollingst. Ansonsten ist der Flecken Beverstedt weitgehend von Frostschäden auf den Straßen verschont geblieben. Foto jfw

„Die Schäden sind nicht mehr und nicht größer als sonst“, erklärte Bauingenieur Wilfried Duensing von der Beverstedter Verwaltung. Die Straßenlöcher, die durch den Frost entstanden sind, konnten mit Kaltasphalt gefüllt werden. „Wir haben bei unserer Besichtigung nur wenige schlimme Schäden gesehen“, sagte Duensing weiter. Im Vergleich zu den Vorjahren sind es aber nicht mehr geworden. Allerdings musste wegen der langen Frostperiode etwa die dreifache Streusalzmenge auf den Straßen verteilt werden.

Verschiedene Zuständigkeiten

Den größten Schaden im Flecken Beverstedt machten die Ausschussmitglieder in Wollingst aus. Etwa 200 Meter des Loher Weges sind stark beschädigt. „Und da haben wir auch noch einen Sonderfall“, erläuterte Duensing. Denn der Flecken ist auf der Strecken nur für 100 Meter zuständig. Die weiteren 100 Meter obliegen der Samtgemeinde Beverstedt, da sich das Teilstück an der Ortsgrenze befindet. „Wir werden versuchen, bei der Maßnahme die Samtgemeinde mit ins Boot zu holen“, sagte Duensing. Dann soll eine neue acht Zentimeter dicke und drei Meter breite Deckschicht aufgebracht werden.

In Wollingst schauten sich die Ausschussmitglieder auch den Appelner Weg an. Hier wird über eine Verschiebung des Entwässerungsgrabens beraten, damit die Straße nicht absackt. Die Grabenreinigung durch den Wasserverbands könnte aber schon helfen. Im Wollingster Kronsweg wollen die Jagdgenossen die Pachtgelder der Jäger in eine breitere Deckschicht investieren. Der Flecken Beverstedt fördert dieses Vorhaben mit 50 Prozent.

In Heyerhöfen planen die Jagdgenossen aus Wehldorf eine ähnliche Maßnahme, um Unebenheiten und Löcher auszubessern. „Hier ist eine komplette Deckschicht aber nicht nötig. Es sollten nur die Rissstellen ausgebessert werden“, empfiehlt Duensing. Auch in der Danziger- und Raiffeisenstraße sowie „In der Hörne“ in Beverstedt haben sich die Politiker die Straßen angeschaut. Hier werden bereits seit zwei Jahren Fördermittel aus einem Pflastersanierungsprogramm eingesetzt. Zuerst soll die Reststrecke in der Raiffeisenstraße für 10.000 Euro fertig gestellt werden und die Straße „In der Hörne“ an vier Stellen ausgebessert werden. Die restlichen Mittel im Haushalt werden dann für schadhafte Stellen in der Danziger Straße verwendet.

In Wellen schauten sich die Ausschussmitglieder den Aher Weg an. Die Straße soll ab Herbst für einen neue Biogasanlage als eine von drei Zufahrtsstraßen dienen. „Der bauliche Zustand reicht dafür aber nicht aus“, so Duensing. Der landwirtschaftliche Verkehr soll aber weiterhin erfolgen können. (jfw)

Artikel vom 17.03.10 - 06:00 Uhr
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