Aber sie erfuhren auch, was sie im Rahmen der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ tun können, um die Lebenssituation von Gleichaltrigen in Afrika zu verbessern. Amelie Möges und Florian Breuer, die beide ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Aktion Tagwerk absolvieren, stellten die Arbeit ihrer Organisation in der Grundschule vor.
In diesem Jahr steht Südafrika im Mittelpunkt des Engagements, denn hier findet in einigen Wochen die erste Fußballweltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent statt. Anhand von Bildern verdeutlichten Möges und Bräuer, dass es in Südafrika nicht nur tolle Fußballstadien, Strände und grandiose Landschaften gibt, sondern eben auch bittere Armut, schlechte Bildung für breite Bevölkerungsschichten und eine hohe Kriminalitätsrate.
Wie fühlt es sich an Trinkwasser in Kanistern nach Hause zu schleppen und Lasten auf dem Kopf zu transportieren? Kann man mit selbstgemachten Fußbällen aus Stoffresten, Plastiktüten oder der Rinde von Bananenstauden auch Fußball spielen? Was haben die Kinder in Afrika für Spielzeug? Auch diesen Fragen konnten die Bokeler Grundschüler anhand der von Möges und Bräuer mitgebrachten Ausstellungsstücke nachgehen.
Und sie überlegten schon gleich, was sie an „ihrem Tag für Afrika“, tun könnten, um Geld für die Aktion zu sammeln. An der Bokeler Grundschule wird dies der 10. Mai sein. Von Seiten der Schule ist bereits ein Flohmarkt geplant. Die älteren Kinder sollen die Möglichkeit bekommen, durch Helfertätigkeiten Geld zu sammeln. (uks)

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