
Und schon heulten auch die Sirenen in dem kleinen Ort und die Feuerwehrleute machten sich sofort auf den Weg. Gegen 19.30 Uhr begann dann der Einsatz für die insgesamt 60 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus den Orten Alfstedt, Kührstedt und Bederkesa.
Das Feuer loderte bereits aus dem halb geöffneten Garagentor und wenig später auch aus dem Dach der Scheune. Das Gebäude, in dem sich ein Partyraum befand, brannte in voller Ausdehnung. Von außen waren noch Einfluglöcher eines Taubenschlags zu sehen. Ob allerdings tatsächlich noch Tiere in dem Schuppen untergebracht waren, blieb bislang unklar.
Zügig begannen die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten und setzten dafür fünf C-Rohre von außen ein. Ein Innenangriff war aufgrund der großen Brandausbreitung allerdings nicht mehr möglich.
Eine Nachbarin musste aus ihrem Haus evakuiert werden, damit sie sich in Sicherheit außerhalb des Gefahrenbereichs befand.
Die Feuerwehrleute konnten aber alle umliegenden Gebäude schützen und löschten schließlich die brennende Scheune.
Schon während der Löscharbeiten machte den Kräften das gefrierende Löschwasser zu schaffen, sobald es auf den Boden aufkam. Sie streuten die Straße mit Salz ab, um die Rutschgefahr zu verringern. Die Höhe des Schadens und eine Brandursache hat die Polizei noch nicht mitgeteilt. (jfw)
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