
„Slacklinen habe ich durch meinen Sohn kennengelernt. Er hat sich solch ein Polyesterband gekauft, wodurch auch mein Interesse dafür geweckt worden ist“, erklärt Anke Rennebeck ihren Bezug zu dieser neuen Trendsportart.
Am Sonnabend will sich die 48-Jährige aus Holte-Spangen mit elf weiteren Frauen beim sechsten Frauensporttag in Lamstedt an dieser neuen Trendsportart versuchen. Durch dieses Angebot soll außerdem versucht werden, auch das Interesse der jüngeren Generation wieder für Sport zu gewinnen. „Ich finde es sehr schön, dass es seit mittlerweile sechs Jahren diesen Sporttag für Frauen gibt. So können aus verschiedenen Umgebungen Frauen zusammenkommen und sind dabei ‚unter sich‘“, so Rennebeck.
Slacklinen ähnelt etwas dem traditionellem Seiltanzen, wobei die Schnur beim Slacklinen nicht ganz so straff gespannt ist. Daher auch die deutsche Übersetzung „lose“ oder „schlaff“ für das englische Wort „slack“. Dadurch, dass das Band etwas lockerer gespannt wird, ist es sehr dynamisch und verlangt ein ständiges Ausbalancieren des „Tänzers“. „Ich selbst kann noch nicht so viel auf dem Gurtband und bin schon froh, wenn ich nicht sofort wieder von der Schnur herunterfalle“, so die 48-jährige Übungsleiterin.
Slacklinen zählt zu den sehr anstrengenden Sportarten, bei der ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn von großem Vorteil ist. „Man muss die dynamischen Schwingungen des Bandes die ganze Zeit ausbalancieren, um nicht den stabilen Stand zu verlieren. Es ist ein sehr gutes Training für die gesamte Muskulatur“, sagt Anke Rennebeck.
„Wir können und werden am Sonnabend nicht den Anspruch haben, es auf Anhieb perfekt hinzubekommen. Es ist viel mehr zum Ausprobieren und Spaß haben. Vielleicht schafft die eine oder andere auch schon ein paar Schritte auf der Schnur zu balancieren“, sagt die Aerobicmastertrainerin.
Neben dem Slacklinen können sich interessierte Frauen bei der Übungsleiterin außerdem im Salsa-Aerobic versuchen. Hierbei werden Schritte aus lateinamerikanischen Tänzen wie Cha-Cha-Cha, Mambo, Salsa, Samba oder Flamenco mit typischen Aerobicschritten kombiniert. Körperspannung sowie eine ausgeprägte Hüftbewegung sind bei dieser Sportart besonders gefragt. Der Unterschied zum traditionellen Aerobic liege vor allem darin, dass Salsa-Aerobic „nicht so steif und starr getanzt wird. Der gesamte Körper ist dabei ununterbrochen im Einsatz. Es macht mir persönlich besonders viel Spaß, sich zu dieser besonderen Musik so vielfältig zu bewegen“, erklärt Anke Rennebeck.
Wo: Bördehalle in Lamstedt, Schützenstraße.
Wer: Alle interessierten Frauen ab 16 Jahren.
Ansprechpartner: Kreissportbund Cuxhaven, 0 47 43/95 95 00.
Kursangebote: Aqua-Fitness, Aqua-Jogging, Bauchattacke, Beckenboden-Gymnastik, Brain-Walking, Cardiopilates, Qigong, Chi-Yoga-Dance, Gangschule, Herzsport, Pferde-Freizeitspaß und Sport, Musical-Style-Dance, Rücken-Fit, Salsa-Aerobic, Shiatsu, Slacklinen, Taiji, Wassergymnastik sowie Yoga-Variationen von „Gruß an die Sonne“.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, Frauensport öffentlich darzustellen und das Interesse der Frauen für die unterschiedlichsten Sportarten durch Ausprobieren und Mitmachen zu wecken.

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