Drangstedt. Während der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Drangstedt, die im „Tannenhof“ stattfand, wurde von den Jagdgenossen der Beschluss gefasst, keine Auszahlung des Jagdgeldes vorzunehmen, sondern den Betrag für den Wirtschaftswegebau der Gemeinde Drangstedt zur Verfügung zu stellen. Die Jagdgenossen möchten das angesparte Geld gezielt für die Verbreiterung des Wirtschaftswegeteiles der Reitwiesenstraße, also vom Bahnübergang bis zum Weg Hacklerfeld, und für eine neue Verschleißschicht des Hymenmoorweges einsetzen. Der Vorteil dieser Entscheidung besteht darin, dass die betroffenen Grundstückseigentümer keine Anliegerbeiträge zu entrichten hätten. Bürgermeister Peter Pommer bedankte sich im Namen des Rates und der Verwaltung für die einzigartig gute Zusammenarbeit und für die finanzielle Unterstützung beim Wirtschaftswegebau. Er hofft auf einen Zuschuss vom AfA (GLL) und wird sich um die entsprechende Antragstellung kümmern. Der Jagdpächter Dr. Erich Strohmeier hat seinen Pachtanteil aus gesundheitlichen Gründen zum Monatsende gekündigt. Seine Jagdfreunde bieten ihm mit einem unentgeltlichen Jagderlaubnisschein zukünftig die Möglichkeit, sein Hobby bei Bedarf auszuüben. Sein Jagdanteil wird in zwei entgeltliche Jagderlaubnisscheine eingeteilt und neu vergeben. Egon Haus berichtete auf Anfrage, dass die Abschusszahlen im vergangenen Jahr erfüllt wurden. So kamen 38 Rehwild, 35 Schwarzwild und sechs Damwild zur Strecke. Der geplante Grillabend der Jagdgenossenschaft findet wieder in der Garage von Herbert Kornahrens statt. Abschließend informierte Johann Breuer über den Stand der geplanten Fahrt nach Bad Liebenstein in den Thüringer Wald (7. bis 12. Mai). (wö)

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