
Vor zehn Jahren baute Brand noch alte Obstkisten auf der Sportarena auf. Heute gibt es bunte Segel und einen witzigen Parcours. Davon profitierte die „Schule an der Mühle“ und alle Klassen von eins bis vier nahmen am Wettbewerb teil.
Gerold Christen, der sich um Aufbau, Organisation und Durchführung kümmerte, hatte tags zuvor versprochen: „Es regnet bestimmt nicht, und wenn der Rasen noch etwas feucht ist, macht das gar nichts.“ Recht hatte er, der Parcours konnte aufgebaut werden. Die farbenfrohen, urigen Sportgeräte fanden die Kids natürlich „voll klasse“ und spornten zu Höchstleistungen an. Dabei ging es nicht nur um dröge Leichtathletik, sich mit krampfhaftem Ehrgeiz eine Urkunde zu „erschwitzen“. Dies sei ein Sport-Spiel-Spaß-Projekt, das den Kindern verdeutlichte, wie herrlich und befreiend Bewegung in Verbindung mit Wettkampf sein kann. Es gibt nicht den Druck, eine Sieger- oder Ehrenurkunde ergattern zu müssen.
Die Bremerin Bärbel Sieler, Mitglied der LG Bremen-Nord und Fittie-Mitarbeiterin, reiste mit Lastwagen und Equipment diesmal als Begleiterin zur Grundschule Schiffdorf: „Für ältere Schüler ist der Schwierigkeitsgrad natürlich größer, die Hindernisse höher, die Baumstämme dicker.“ Und es käme häufig vor, dass ältere Schüler die Minis bei den Spielen betreuen. Dann zeigen sie Verantwortung und entdecken den Beschützer in sich. Lehrerin Heike Lissau läuft mit ihren kleinen Sportlern die große „8“ ab. Auf den ersten Blick ist die Riesenzahl kaum zu erkennen, die Hütchen stehen scheinbar systemlos auf dem Grün. Aber die Kinder durchblicken schnell, wie der Bogen verläuft und rennen, was die Lunge hergibt. Fittie unterstützt den Aufbau eines gesunden Schullebens und ist Leichtathletik für alle, finden die Teilnehmer der „Schule an der Mühle“. (hde)

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