
Mit drei Projektideen ist Langen im Rennen, um zu dokumentieren, dass das Bewegungsangebot in den eigenen Reihen nicht nur umfangreich ist und kontinuierlich gepflegt wird, sondern auch alle gesellschaftlichen Gruppen erfasst: Da ist zum einen der Gummistiefel-Weltrekordlauf in Neuenwalde aus dem Oktober vergangenen Jahres, der mehr als 1500 Menschen bewegt hat, da ist die Fortsetzung des Projekts „Fit for Langen“ mit Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Stadtgebiet und da ist die Fortführung der Spielleitplanung, die „Friedrichsruh“ schrittweise in einen Bewegungspark verwandelt.
Bürgermeister Thorsten Krüger nimmt die Nominierung für die zweite Runde mit Dankbarkeit und einer gewissen Portion Genugtuung entgegen. „Die Auswahl bestätigt, dass wir nicht nur aktiv und sportlich sind, sondern unsere Projekte auch nachhaltig verfolgen.“ Vor zwei Jahren hat die Stadt Langen im Rahmen des Wettbewerbs „Mission Olympic“ einen Sonderpreis erhalten, der mit 2500 Euro dotiert war. Das Geld floss seinerzeit in die Vereinsarbeit. Eine solche Reinvestition soll es auch geben, wenn Langen ins Finale, also unter die letzten Fünf, kommt. „Die 10 000 Euro, die ausgelobt sind, sollen unseren Vereinen, die wertvolle Arbeit leisten, und dem neuen Bewegungspark zugute kommen“, erklärt Krüger.
Damit die Bewerbung weiter in Fahrt kommt, plant der Bürgermeister im September ein Gespräch mit den Vereinen der Stadt, um eine große Aktion vorzubereiten. Krüger appelliert in dem Zusammenhang an alle Vereine, sich unter www.mission-olympic.de mit ihren Initiativen zu bewerben. Ende November gibt die Jury die fünf Finalstädte bekannt, die im Sommer 2011 Ausrichter des Finales werden.

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