
Um dieses Thema ging es in dem Workshop der Ernährungswissenschaftlerin Petra Hencken aus Wremen auf Einladung der MS-Beratungsstelle Bremerhaven. „Wichtig ist“, so die Referentin, dass man sich bei einer Ernährungsumstellung kleine Ziele setzt, sonst sieht man nur den Berg, was alles geändert werden sollte, und ist sehr schnell frustriert.“
Bei MS spielt Arachidonsäure eine große Rolle. Diese Fettsäure ist hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst und Eiern enthalten und fördert die Entzündung im Körper.
Eine vorwiegend vegetarische Ernährung kann den Rückgang der Entzündung unterstützen. Bevorzugt werden sollten hochwertige Pflanzenöle, Nüsse, Hülsenfrüchte, pflanzliche Brotaufstriche. Gewisse Nährstoffe hemmen die Entzündungsreaktion und sind deshalb besonders zu empfehlen. Am wichtigsten ist eine weitere Fettsäure, die Eicosapentatensäure (kurz EPA). Ihr wird wiederum eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben, die bei einem geringen Anteil von Arachidonsäure im Körper am besten zum Tragen kommt. Fisch enthält besonders viel EPA. Aber auch Zucker sollten MS-Erkrankte stark reduzieren.
Für den Zuckerabbau sind lebensnotwendige Hilfsstoffe erforderlich, die wiederum an anderer Stelle fehlen könnten. Weitere Informationen bei Petra Hencken unter 0 47 05/8 10 801.
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