Moderator Stefan Pulß hatte nicht nur Samtgemeinde-Bürgermeister Sven Wojzischke vors Mikro gebeten, sondern auch Vize-Bürgermeister Peer Augustin, Tourismus-Chef Alexander Schütz, Dezernentin Meike Jahns als Vertreterin des Landkreises, Rechtsanwalt Bernd Fiessler und Michael Heinze vom Beerster Bürgerteam. Dabei wurde recht schnell deutlich, dass die Samtgemeinde aufgrund struktureller Schwächen arg in der Finanzklemme steckt und modernen Tourismus deshalb nur unter größten Anstrengungen leisten kann. Dennoch seien die Sparvorschläge erforderlich gewesen und – nach Einschätzung Augustins – „noch moderat ausgefallen“. Wojzischke, Augustin und Schütz brachen eine Lanze für die Entwicklung des Gesundheitstourismus’ als Einnahmequelle für Bederkesa. Dabei spiele die Modernisierung des Kurparks im Hinblick auf die Prädikatisierung und den Erhalt des Badtitels eine entscheidende Rolle. „Wir haben viel zu bieten in Bederkesa“, sagte Schütz. Den Investor, der eine Kurklinik bauen könnte, gibt es noch nicht. Auch das wurde klar. „Die Gespräche laufen“, sagte Augustin. Und Wojzischke betonte, dass eine stationäre Heilbehandlungseinrichtung neben der Moortherme erstes Ziel sei. An einen Verkauf des Amtshauses indes sei nicht mehr gedacht.
Fiessler appellierte an Verwaltung und Politik, „alle Kräfte in der Gemeinde zu bündeln und auf die Ideen der Bürger einzugehen“. Und Heinze forderte unter anderem einen nachhaltigen Tourismus, der die Interessen der Bürger und Gäste mit Leidenschaft wahrnehme. (as)

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