Auch wenn die Gewerbesteuer von 330 auf 360 Prozentpunkte angehoben und an diversen Stellen gespart werden musste – ausgeglichen ist das Zahlenwerk nicht. Deshalb ist der Flecken verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept vorzulegen, das nachweisen soll, wann und wie sich die Situation bei Einnahmen und Ausgaben verbessert. Beides muss jetzt die Kommunalaufsicht (Landkreis) genehmigen.
Erst dann kann die Neugestaltung des Kurparks vorangetrieben werden – unerlässliche Voraussetzung, im Verfahren um die Prädikatisierung Punkte zu sammeln. Den Masterplan für das Gelände am See winkte der Rat ebenfalls durch. Und nahm dabei eine Idee aus der „Zukunftswerkstatt“ als 5. Bauabschnitt auf, eine Holzbrücke über die Schleuse zu bauen, um touristische Anreize zu schaffen. Realisiert werden soll dieses Projekt erst nach dem Jahr 2011. Vorrang hat nach Auffassung von Rat und Verwaltung der erste Bauabschnitt: Entwicklung eines „Sinnesgarten“ im Kurpark.
Der Rat beschloss zudem, den Vertrag über die Beteiligung an den Sachkosten für das NIG zu kündigen. Dies soll als Bestandteil der Sparliste 13 800 Euro einbringen. Weitere 20 000 Euro werden durch die Erhöhung des Fremdenverkehrsbeitrags erzielt, was in der Kurbeitragssatzung festgehalten ist. Dort ist auch geregelt, dass jeder Gast, der in Bad Bederkesa übernachtet, künftig einen Obolus entrichten muss. (as)

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