
Wie der Kaufmann jetzt mitteilte, habe er Grundstück und Laden von der Erbengemeinschaft Holscher mit Wirkung zum 1. Februar gekauft. „Damit ist die Langfristigkeit gegeben, und nun werden wir sehen, was wir an Veränderungen vornehmen können.“
Krause plant bauliche Veränderungen. Die Statik des Gebäudes hat Krause sich schon einmal angesehen. Er sieht drei mögliche Varianten, über die er aber noch nichts Genaueres sagen will. Immerhin so viel: „Ich möchte ganz gern eine Vergrößerung vornehmen, aber zunächst müssen wir sehen, wie wir die alten Gemäuer verändern können.“ Der Ablauf im Tagesgeschäft müsse weiterhin funktionieren. „Am liebsten bis zum Jahresende“ will der Marktbetreiber seine Pläne verwirklicht haben.
In einigen Bereichen soll dann das Sortiment über die derzeitigen 8000 bis 10 000 Artikel hinaus verändert werden. Außerdem will Krause die Präsentation der Warengruppen verbessern. Dabei denkt er zum Beispiel an die Tiefkühlkost, „aber auch in anderen Bereichen ist das schon sehr eng jetzt“. Nach einigen Jahren, die er jetzt in Lunestedt das Geschäft betreibt, müsse man „auch mal alles neu sortieren“.
In einem nächsten Schritt will der Kaufmann auch eine Erweiterung der Parkplatzflächen angehen. „Aber das ist auch wirklich erst der zweite Schritt“, sagt Krause.
„Zuerst wird es ab 1. März die durchgehende Ladenöffnung auch über Mittag geben“, kündigt der Ladenbesitzer an. Er werde beobachten, ob und wie die Bürger das Angebot annehmen. Nun seien also die Lunestedter am Zuge. In den öffentlichen Veranstaltungen des Rates und der NORDSEE-ZEITUNG vor einem halben Jahr sei das ja gefordert worden. Vor einigen Jahren habe sich die Öffnung am Mittwochnachmittag auch bewährt, weil dadurch der Donnerstag entlastet wurde.
Technische Probleme verhindern bisher, dass die Kunden mit ihrer EC-Karte zahlen können. Nach Schwierigkeiten mit einem Telekommunikationsanbieter wegen einer DSL-Leitung konnte Krause zwei Tage nicht telefonieren. Jetzt will er ein Kartenlesegerät installieren, das keine DSL-Leitung benötigt. Aber auch dabei sind die technischen Probleme groß. Krause gibt aber nicht auf: „Ich bin optimistisch, dass sich die Schwierigkeiten noch im Februar lösen lassen.“ Der Kaufmann will jedenfalls die Kosten für das Gerät, etwa 500 Euro, und die monatlichen Gebühren von 40 Euro investieren.
Von der nächsten Woche soll das Infoblatt des Marktes deutlich ausgeweitet werden. Dabei soll ein großer Teil dem SB-Fleisch gewidmet sein. Die Beleuchtung des gesamten Verbrauchermarkts soll auf LED-Lampen umgestellt werden. Krause: „Dadurch sinkt nicht nur der Stromverbrauch, sondern auch die Wärmeentwicklung wird so verringert.“ (agp)
Inhaber und Betreiber: Kaufmann Andreas Krause.
Mitarbeiter: 10.
Adresse: Wesermünder Straße 1 in Lunestedt, 0 47 48/23 37.
Neuerung: Ab März durchgehend – auch mittags – geöffnet.
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