X Diesen Artikel versenden


Absender-E-Mail*
Empfänger-E-Mail*
Nachricht*

szmtag

Zwei weitere Windräder an der Autobahn


Mitte. Die Zahl der Windräder an der Autobahn soll sich verdoppeln. Nach dem Gondelhersteller Multibrid plant dort auch der Mitbewerber Repower zwei Testanlagen. Sie sollen an der Autobahnabfahrt Mitte sowie östlich an der Geeste stehen. Gebaut werden soll möglichst noch in diesem Jahr. Von Gert-Ulrich Hensellek


bild vergrößern

Noch bevor das Bebauungsplanverfahren eingeleitet wird, will die SPD die Anlieger vorab informieren. „Standorte für Testanlagen sind rar“, sagt ihr Fraktionschef Klaus Rosche: „Wenn man um Hersteller buhlt, muss man auch Testflächen haben.“ Nachdem in den vergangenen Jahren hunderte Arbeitsplätze in der Windkraft entstanden seien, „müssen wir diese Pflanze für den Strukturwandel pflegen“, sagt Rosche.

Der Hamburger Gondelhersteller Repower produziert an mehreren Standorten. Auch im Fischereihafen. Dort montiert das Unternehmen derzeit mit der „Repower 6M“, eine der leistungsstärksten Windturbinen der Welt: sechs Megawatt. „Eine dieser Anlagen soll an der Autobahn stehen“, bestätigt Nils Schnorrenberger, designierter Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft BIS und Motor der Ansiedlungsbemühungen in Sachen Windkraft.

Die „6M“ ist für den Einsatz auf See konzipiert. Vorab sind Testreihen notwendig, die sich am wirtschaftlichsten „nahe der Produktion realisieren lassen“, so Schnorrenberger: „Dort sind auch Komponenten für den Austausch kurzfristig verfügbar.“ Die Logistik lasse sich konzentrieren. Auch die Flügel der Windkraftanlage sollen „Made in Bremerhaven“ sein – von Power Blades, ebenfalls im Fischereihafen. Für die zweite Anlage, die kleinere „3 XM“ für den Einsatz an Land, stehe aktuell noch nicht fest, wo sie einmal in Serie montiert werden solle. „Denkbar, dass das an mehreren Standorten gleichzeitig passieren wird.“ Mit den Planungen für die beiden Anlagen ist der Schallgutachter André Kiwitz betraut: „Der Standort an der Autobahn ist in sofern ideal, als dass wir sie für den Transport der mächtigen, tonnenschweren Einzelteile nutzen können.“

190 Meter hoch

Von den Dimensionen her würden beide neuen Testanlagen den benachbarten Windrädern des Mitbewerbers entsprechen. Vom Boden bis zur obersten Rotorblattspitze messen die knapp 190 Meter. Die Kosten kann Kiwitz nur grob schätzen: 1,5 Millionen Euro pro Megawatt Leistung. Bevor die Anlagen an der Autobahn gebaut werden könnten, stehe zunächst das Bebauungsplanverfahren an. Das könne bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen, schätzt er.

„Die Windkraft bedeutet eine Riesenchance für den Arbeitsmarkt in der Seestadt“, bekräftigt Rosche: „Wir sollten alles unternehmen, die zu nutzen.“

Artikel vom 18.03.10 - 14:00 Uhr
| drucken | versenden


9 Leserkommentare vorhanden

Bitte warten - die Kommentare werden geladen ...

Bad Bederkesa entdecken

Tauchen Sie ein in die neue Panorama-Erlebniswelt.

www.badbederkesa-entdecken.de

Lehe, die Altstadt der Seestadt

Kapstadt calling

Plattdeutsche Serie

Kinoprogramm

nordholzdorumlangenbad bederkesaschiffdorfbremerhavenloxstedthagenbeverstedt

Veranstaltungen

ePaper

Lesen Sie hier die aktuelle Seite 1

Zeitung

Abo Service
Abonnement
Änderungen

ePaper

Login
Abonnement

Fischtown Pinguins


Alle wichtigen Infos zu den Fischtown Pinguins finden Sie in unserem REV-Spezial.

Eisbären Bremerhaven


 Alle Informationen zu den Eisbären Bremerhaven finden Sie hier.

Tickets

Ticketshop
Sie suchen Karten für Konzerte, Musicals oder Sportevents?
Dann kommen Sie in unseren Ticketshop.

mehr
Anzeige