
Ein gutes Beispiel für Nachahmer erhofft sich der Staatsrat beim Bausenator und Vorsitzende des „Runden Tisches Wohnen“ auch von dem Wohnkomplex, den die Gewoba auf dem Grundstück an der Körnerstraße 44/46 errichten lässt. Bis vor kurzem standen dort noch drei verwahrloste Gebäude, mit denen Spekulanten immer noch Gewinne zu machen hofften. Die Stadt machte ihnen einen Strich durch die Rechnung, als sie sich per Ortsgesetz das Vorkaufsrecht sicherte und die gesetzlichen Daumenschrauben weiter anzog. So konnten die nicht mehr zu sanierenden Häuser abgerissen und damit der Grund für den Neubau bereitet werden.
„Der Neubau soll das Quartier stärken und Zugpferd für weitere Investitionen werden“, hofft der Gewoba-Vorstandsvorsitzende Peter Stubbe, der gemeinsam mit Golasowski und Stadtbaurat Volker Holm eine Kassette mit Bauplänen, der NORDSEE-ZEITUNG und einen Satz Euromünzen im Grundstein versenkte. Nach einer Phase der konzeptionellen Vorbereitung und der politischen Abstimmung werde die Arbeit des „Runden Tisches Wohnen“ nun zunehmend durch realisierte Projekte sichtbar. (rad)

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