„The Loveparade is not dead“ – die Loveparade ist nicht tot. Unter diesem Motto sollte gestern beim Bürger- und Ordnungsamt eine Demonstration für den Mai 2011 angemeldet werden. Vom Hauptbahnhof sollten die Teilnehmer über Columbus- und Lloydstraße, Grimsby- und Elbestraße zu einer Abschlusskundgebung auf dem Elbinger Platz geführt werden. Alternativ waren der Theodor-Heuss-Platz und der Wilhelm-Kaisen-Platz im Gespräch für eine Kundgebung.
Der 1. Mai hat für Neonazis eine besondere Bedeutung. Im Dritten Reich wurde er als „Nationaler Feiertag des deutschen Volkes“ inszeniert. Bundesweit wird der Tag deshalb von Rechten für Veranstaltungen genutzt.
Michael Neu von der Arbeitsstelle für Rechtsextremismus und Gewalt kennt den Hintermann, der die Veranstaltung aufziehen wollte, ebenfalls. Der Mann versuche immer wieder, mit Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Mit seinen bundesweiten Versuchen, Aufmärsche zu organisieren, war er in der Vergangenheit immer gescheitert.
Bereits im April hatte ein rechtsextremes Konzert in einem Leher Veranstaltungszentrum stattgefunden. Sie war von den Veranstaltern als Geburtstagsparty getarnt worden. (nz)
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